25. August 2010

Zinnien

Zinnien mochte ich bisher überhaupt nicht. Aber meine Nachbarin hat ihre Saat ausgedünnt und über den Zaun gereicht. Natürlich konnte ich nicht nein sagen.

Und was soll ich sagen, ich bin total begeistert von den Farben und den Formen. Gefüllt, einfach, mehrere Stockwerke hoch, Kugeln, jede Blüte anders.
























Weiß vielleicht jemand was hier wächst? Es geht überall im Vorgarten auf. Der Garten war vorher ein Acker. Ich lasse es jetzt mal blühen. Die Pflanze ist ca. 40 cm hoch und breit.


23. August 2010

Garten-Mitbringsel




Ein schnelles Garten-Mitbringsel:

3 kleine Gläser (Ich hebe immer die Anchovis-Gläser dafür auf)
zwei kleine Zweige
Schnur oder Band zum Verbinden





Hier die östlich puristisch angehauchte Variation

mit Bambus, Blüten und Blätter der Heuchera "Palace Purple" und Blüten der Bodendeckerrose "Schneekönigin"





und hier die Gartenfülle

mit Möhrengrün, Hydrangea aborescens "Annabelle", Blätter von Alchemilla mollis, Blüten der Bodendeckerrose Schneekönigin und Blätter und Blüten der Heuchera "Palace Purple"



22. August 2010

Gartenrundgang August 2010

Ich bin immer wieder glücklich und erstaunt, wie der Garten schon nach drei Monaten aussieht.






Sie blüht :-). Es gefällt ihr anscheinend doch in ihrem neuen Garten.



Artischocke "Lancelot F1" Type Breton. Sie blüht und fruchtet wohl erst im nächsten Jahr.



Nepeta (=Dracocephalum) prattii, meine erste Katzenminze. Otilea fühlt sich GottseiDank nicht von ihr angezogen.



Die hohen Sedums fangen zu blühen an. Hier eine der Reisepflanze aus den Pyrenäen. Die Sorte weiß ich nicht.




Und hier die "Herbstfreude", die schon seit Nürnberg mit uns reist.




















Caryopteris x clandonensis "Inoveris".



Einer der im März gesäten Salbeiarten. Ich bin mir leider nicht ganz sicher welcher. Die Blüten sind noch nicht ganz geöffnet.

Und mein Lieblings-Salbei Salvia horminum:





















Der Meerrettich wächst erstaunlich üppig, trotz Trockenheit und voller Sonne. Seine Wurzel riecht wahrscheinlich weit in die Tiefe und versorgt ihn gut.






Bei der Datura hatte ich riesige Pflanzen mit vielen Blüten vor Augen. Hier habe ich eine ziemlich kleine Pflanze mit 3 Blüten. Am Gießen oder Düngen kann es nicht liegen, aber vielleicht mag sie den hier unaufhörlich wehenden Wind nicht.

Und im Potager gedeiht auch alles prächtig





































































































19. August 2010

Im August an den Winter gedacht


Wir haben schon mal einen Holzvorrat angelegt:



Eine schweißtreibende Arbeit im August!





Einen Holzofen haben wir auch erstanden. Er wird aber erst im Oktober geliefert. Es war sehr schwierig einen kleinen Holzofen zu finden, der auch eine gute Auswertung hat. Wir beheizen das Haus mittels Strom-Fußbodenheizung. Strom ist in Frankreich preisgünstig. Der Holzofen ist zum einen für ganz kalte Tage oder für Tage ohne Strom. Das kann bei einem starken Sturm immer wieder mal passieren. In Frankreich sind noch viele Leitungen oberirdisch und deshalb anfällig.

15. August 2010

Aussaat und Stecklinge August 2010



Und da alles so gut gedeiht, habe ich weitere Pflanzen ausgesät:




Dianthus squarrosus

12 (20)cm, Ukrainische Nelke bildet dichte, frisch blau-grüne Polster mit zahlreichen Stielen gekrönt von duftenden rein weißen (selten rosa), stark fransigen Blüten. Heimisch in Gebirgswiesen im südwestlichen Russland, in der Ukraine und im Tatra Gebirge. Einfach zu kultivieren in jedem guten, sehr durchlässigen Boden an einem vollsonnigen Standort. V-VI.


Sie sollen eine immergrüne Matte bilden am Westzaun und das Unkraut fernhalten.

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Cistus ladaniferus

2 (3)m, Lack-Zistrose bildet einen hohen, immergrünen, verholzenden Strauch mit glänzenden, klebrigen, länglich-ovalen Blättern, die einen sehr starken, angenehmen Balsamduft zeigen. Diese dienen der Gewinnung von ätherischen Ölen und einem Harz ("Labdanum") für Räucherzweck. Bildet wunderschöne, sehr große, rein weiße Blüten mit einem violett-braunem Fleck pro Blütenblatt. Heimisch im Mittelmeergebiet. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. In klimatisch kalten Region am besten als Kübelpflanze im ungeheizten, frostfreien Gewächshaus oder Wintergarten kultivieren. USDA Klimazone 9. IV-V.




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Cerastium tomentosa

Damit möchte ich den Acker einfassen.

Stark silberweiss behaarten Blätter, bildet dichte, 10-15 cm hohe Matten, die das ganze Jahr über attraktiv aussehen und im Frühsommer mit zahlreichen weissen Blüten bedeckt sind.





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Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)

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(Aurinia saxatilis, syn. Alyssum saxatile)

Gelbes Steinkraut, c. 30 cm, IV - V.

Es wächst im Vorgarten, im gelb-orangenem Beet und schützt die Hausmauer vor Erdspritzern bei starkem Regen. Es ist Trockenheitsresistent, sieht das ganze Jahr über gut aus, weil wintergrün/grau. Da sind noch etliche Meter zu bepflanzen.



Im Ostgarten habe ich an die Hauswand Tripmadam (Sedum reflexum) gepflanzt. Das kommt auch ohne Wasser aus.




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Und für den Kräutergarten:

Tropaeolaceae majus - Kapuzinerkresse
Allium cepa "Blanc de Paris" - Winterzwiebel, Frühlingszwiebel
Petersilie


Pimpinelle - Sanguisorga minor
Fenchel - Foeniculum vulgare "rubrum"


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Borretsch


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Stecklinge habe ich gemacht von:

Cistus corbariensis

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Vitus agnus-castus
Dianthus plumarius
Euphorbia characias ssp. wulfenii


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Bodendeckerrose "Schneekönigin"



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unbekannte Familienrose
Lavandula angustifolia

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Noch eine Freude. Im Sommer 2009 habe ich Opuntia tomentosa gesät. Er ist nicht aufgegangen und ich habe ihn vergessen. In den Topf mitsamt Erde habe ich Tuberosen (Polyanthes "Tuberosa The Pearl") gesteckt. Und gestern habe ich entdeckt, dass die Opuntia kommt.





10. August 2010

Aufreger der Woche



Gerade wurden wir von einem ohrenbetäubenden Lärm und einer enormen Staubwolke auf die Terrasse gezogen.

Auf dem Nachbargrundstück war ein Riesentraktor mit Anhänger zum Steinemahlen tätig. Er hätte wenigstens Bescheid sagen können, damit wir und die anderen Nachbarn die Fenster schließen können.

Am Ende der Aktion hatten wir eine zentimeterhohe Staubschicht auf dem Garten und dem Haus. Der Staub war im Haus zu schmecken und zu riechen, trotz verschlossener Fenster.

Da wir meist Westwind haben und wir im Osten des betreffenden Grundstücks sind, wird dieser Staub, der nicht die Spur wie Erde aussieht, immer wieder zu uns wehen. Das entsprechende Haus ist noch nicht mal im Rohbau fertig, so dass nicht damit zu rechnen ist, dass bald etwas angepflanzt wird, um das Stauben zu vermeiden.

Wir werden versuchen gaaaaanz ruhig zu bleiben.

Inzwischen hat es auf den Stauberde geregnet. Es sind kleine Steinchen zu sehen und nun sieht es nicht mehr wie Puder sondern wie sehr sandige Erde aus.

Das Ergebnis - nachher und vorher:





Jetzt kann der Rasen gut angelegt werden.