4. September 2010

Der Gute Heinrich - Chenopodium bonus-henricus



So - nun habe ich es. Es ist der Gute Heinrich der wild bei mir im Garten wächst. Ich habe mir sogar Samen davon gekauft.

Das zeigt mal wieder: man sollte auch dem unbekannnten (Un)kraut eine Chance geben.

Andere Namen:
Großer Gänsefuß
Wilder Mehlspinat

Herkunft:
Europa; auf Äckern, Schuttplätzen, an Hecken und Zäunen, Unkrautfluren

Aussehen:
bis 60 cm hoch, buschig, aufrecht; mit kantigen Stängeln und dreieckigen bis spießförmigen, dunkelgrünen und grau bemehlten Blättern; Blüten unscheinbar, grünlich, in endständigen, ährenartigem Blütenstand.

Standort:
sonnig bis halbschattig; auf leichten bis mittelschweren, nährstoffreichen Böden

Pflege:
sehr anspruchslos; Vermehrung durch Aussaat, versamt sich selbst

Verwendung:
Die jungen Blätter, Stängel (junge Sprosse) und noch ungeöffneten Blütenstände werden ab April geerntet und nur frisch verwendet. Blätter und Blüten sind reich an Eisen, Vitamin A und aneren Vitaminen, schmecken mild würzig und verfeinern Gemüse, Suppen und Salate. Die Stängel können ähnlich wie Spargel zubereitet werden.


1 Kommentar:

schweizergarten hat gesagt…

Schon soviel vom guten heinrich gehört, aber noich nie einen gesehen! Danke für die tollen Infos. Du erzählst uns dann auch, wie er geschmeckt hat, gell?
LG Carmen