13. Oktober 2010

Ein Serviettenknödel




Es begann damit, dass ich eine Stofftasche voll mit Baguette-Resten zu Semmelbröseln verarbeitet habe. Die Semmelbrösel habe ich dann durch ein gröberes Sieb geschüttelt. Evtl. schüttele ich noch einen Teil durch ein feineres Sieb. Es blieben gröbere Brotbrösel. Da kam mir die Idee mit dem Serviettenkloß.

























Ein Rezept war schnell gefunden:



 250 g Semmeln, hier grobe Brösel
4 Eßl. Butter
1 Zwiebel
3 Eigelb
250 ml Milch
Salz, Muskat, Petersilie
3 Eiweiß





Zubereitung


Fein geschnittene Zwiebel in Butter glasig anrösten und über die Semmelwürfel gießen. Eier trennen. Dotter, Milch, Petersilie und Gewürze verrühren und ebenfalls über die Semmelwürfel gießen, alles gut verrühren. Semmelmasse mindestens 20 Minuten ruhen lassen.
Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Semmelwürfelmasse heben. Eine Serviette oder Alufolie mit Fett bestreichen und die Masse darauf streichen und einrollen (Enden gut zusammenbinden, ich nehme meist Alufolie und Serviette, da man die Serviette besser zusammenbinden kann). In genügend Salzwasser ca. 25-30 Minuten köcheln lassen. Serviettenrolle aus dem heißen Wasser nehmen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Vorsichtig von der Serviette oder Folie lösen. In 1 cm dicke Scheiben schneiden und anrichten.
Allgemeiner Tipp: Jede Knödelmasse muss ruhen (die Semmelwürfel müssen sich mit Fett, Milch und Eiern ansaugen, Grieß und Mehl muss quellen ). Wenn man Knödel zu früh formt und gleich ins Wasser legt, können sie zerfallen, obwohl man die Knödelmasse richtig zubereitet hat.






Und hier der Rest des Knödels. Formmäßig nicht so gelungen, Geschmack aber prima.


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