12. November 2010

Punica granatum – Gradinier – Granatapfel

Sommer 2010
Sommer 2010

13.4.2011
8.5.11


Der Busch steht im Ostgarten

Ich möchte die Kerne vor allem roh essen, im Obstsalat oder über den Salat gestreut.

Namensgebung:

Seinen Namen hat er von (lateinisch granatus = körnig, kernreich) und von den Puniern (Phöniziern) die den Baum auch aus religiösen Gründen verbreiteten.

Lagerfähigkeit:

Wenn Granatäpfel sorgfältig geerntet werden, halten sie sich ohne weiteres bis zum nächsten Jahr dank ihrer ledrigen, harten Schale, die das feuchte Innere schützt.


Verwendung als Gewürz:

In Indien wird der Granatapfel auch als Gewürz angebaut. Als Gewürz nennt man sie Anardana. Sie vermitteln diesen süßsäuerlichen Geschmack, welcher so typisch für einige indische Curries ist.
Wie kommt man an die Kerne?

Entweder halbieren und mit dem Löffel herauslösen,
oder
eine Schüssel mit Wasser füllen, den Strunk ablösen und die Frucht im Wasser aufbrechen. Die essbaren Kerne sinken zu Boden und die weiße Schale schwimmt auf dem Wasser.


Wolle färben:

Mit der Schale und dem Saft des Granatapfels wird seit Jahrhunderten die Wolle für die Orientteppiche gefärbt.

Kocht man die Frucht erhält man eine pechschwarze Tinte.
Die Fruchtschale wurde zum Färben in Gelb- und Schwarztönen verwendet.
Mit einem Extrakt aus der Wurzel kann man mit Hilfe einer Eisenbeize tief dunkelblaue Farbtöne erzeugen.

Leder gerben:

Die Schale eines Granatapfels enthält so viel Gerbsäure, dass man sie zum Gerben von frischen Tierhäuten verwendet wurde.

Gesundheit:

Der Granatapfel ist reich an Kalium und enthält unter anderem Vitamin C, Calcium und Eisen.Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Granatapfel eine positive Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis haben könnte. Die Polyphenole sollen vermutlich für die positiven Effekte verantwortlich sein.
Die Suchmaschinen geben zum Thema Gesundheit einiges interessantes her.


Auch interessant:

Die Granate erhielt ihren Namen von der Frucht (die wasserreiche Schale zerbirst beim Erhitzen explosionsartig)

1 Kommentar:

schweizergarten hat gesagt…

Oh danke für diesen Post, schon wieder was gelernt! Sowas gedeiht in der "kalten Schwiiz" leider nicht...
LG Carmen