31. Dezember 2011




Ich wünsche allen Lesern ein wunderschönes, erfülltes Jahr 2012
Sanspareil


Wer Träume verwirklichen will,
muss wacher sein und tiefer träumen als andere.
Karl Foerster

27. Dezember 2011

Eine kleine Weihnachtsgeschichte der besonderen Art

Weihnachten ist zwar schon vorbei, die Geschichte aber tut danach genau so gut.
Gelesen habe ich sie bei lupo cattivo


Erster Weltkrieg: 1914 feierten Feinde an der Westfront gemeinsam Weihnachten. Quelle:Weltkrieg.cc
Deutsche, Briten, Franzosen krochen aus ihren Schützengräben in Flandern, tranken Wein, spielten Fußball und ließen drei Tage lang den Krieg – Krieg sein.
Dezember 1914, im Westen nichts Neues: Die Truppen des Deutschen Reiches haben sich in Sichtweite ihrer Gegner – Engländer, Franzosen, Belgier – in Schützengräben, bekränzt von Stacheldrahtverhauen, tief in den Lehmboden eingebuddelt. Die anderen halten es ebenso. Die Frontlinie des Stellungskrieges reicht vom Ärmelkanal bis zur Schweizer Grenze.
Wie zwei blutrünstige Ungeheuer liegen sich die feindlichen Heere gegenüber. Oft nur hundert Meter voneinander entfernt. Doch in diesen Todesstreifen des Grauens geschieht Unglaubliches. Frieden bricht aus mitten im Krieg. Anfangs ist es nur einer, der „Stille Nacht, Heilige Nacht“ vor sich hin singt. Leise klingt die Weise von Christi Geburt, verloren schwebt sie in der toten Landschaft Flanderns. Diesseits des Feldes, hundert Meter von diesem unsichtbaren Chor entfernt, in den Stellungen der Briten, bleibt es ruhig. Die deutschen Soldaten aber sind in Stimmung, Lied um Lied ertönt ein ungewöhnliches Konzert aus Tausenden von Männerkehlen rechts und links, wie einer nach Hause schrieb, bis denen nach „Es ist ein Ros’ entsprungen . . . “ die Luft ausgeht. Als der letzte Ton verklungen ist, warten die Engländer drüben noch eine Minute, dann beginnen sie zu klatschen und zu rufen „Good, old Fritz“, und „Encore, encore“ und „More, more“. Zugabe, Zugabe.
Die derart hoch gelobten Fritzens antworten mit „Merry Christmas, Englishmen“ und „We not shoot, you not shoot“, und was sie da rufen, das meinen sie ernst. Sie stellen auf den Spitzen ihrer Brustwehren, die fast einen Meter über den Rand der Gräben ragen, Kerzen auf und zünden sie an. Bald flackern die, aufgereihten Perlen gleich, durch die Finsternis. Pappschilder werden hochgehalten, erst hüben dann drüben, „Merry Christmas“ oder „Frohe Weihnachten“. Durch Gräben und Bunker verbreitet sich die Nachricht vom Frieden in Flandern. Soldaten aller Nationen legen ihre Waffen nieder und feiern gemeinsam Weihnachten. In den Stacheldrähten und auf den Gräben stehen sogar Tannenbäume, beleuchtet von Kerzen. Die Feinde singen Weihnachtslieder, beschwören Christmas und Weihnachten und Noèl und die Verheißung Peace, Frieden und Paix.
Am nächsten Tag werden die Toten, die seit Wochen unbestattet im Niemandsland liegen, mit einem gemeinsamen Gebet zur ewigen Ruhe gebettet. Im Tauschhandel wechseln Tabak und Pfeifen, Plumpudding und Zigarren, Rum und Bierfässer, Schnaps und Wein die Fronten. Die Männer, die sich am Tag zuvor noch belauerten, zeigen sich die Fotos ihrer Familien, reden über ihre Sehnsucht, daß dieser verdammte Krieg enden möge. Es finden sogar Fußballspiele statt.
Ehre sei Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden, verheißt das Evangelium für diesen Tag. Aber in offenbar gewordener Abwesenheit eines Höheren auf Erden beschließen Deutsche und Briten spontan, Franzosen und Belgier zögernd, an Weihnachten, ohne auf Gottes Segen zu warten, nicht aufeinander zu schießen.Einen solchen Frieden von unten gab es noch nie in der Geschichte eines Krieges. Es hat niemals wieder einen gegeben. Der sächsische Offizier Georg Reim vertraute seinem Tagebuch an, alle Gedanken an Kampf, an Haß der Völker seien plötzlich vergessen gewesen. „Wir fühlten uns dabei glücklich wie die Kinder.“
Ein englischer Kanonier von den London Rifles empfindet zwar ähnlich, glaubt allerdings, die drüben seien verrückt geworden. Sogar Petroleumlampen statt Kerzen halten die Deutschen hoch, sich selbst beleuchtend, unter normalen Verhältnissen ein freiwilliger Abschied vom Leben. Eine Einladung für Scharfschützen. Ein Mann aus seiner Kompanie scheint ebenfalls verrückt zu sein. „One of the nuts belonging to the regiment got out of the trench and started to walk towards the German lines“ – dieser Irre, der einfach über die Brüstung klettert und Richtung deutscher Linien geht, trifft inmitten des Niemandslands auf einen Deutschen.
Ist jener Irre vielleicht der Schütze Turner? Er gehört zu den London Rifles. Er nimmt am ersten Weihnachtstag seine Pocket Camera mit ins Niemandsland und wird ein Foto machen, das auf einen Blick den wunderbaren Frieden sichtbar macht. Turner fotografiert zwei Deutsche und zwei seiner Kameraden. Die vier stehen zusammen und blicken auf ihn, auf Turner. Wer war Turner? Sein Äußeres beschreiben immerhin kann man, denn auf einem anderen Foto ist er selbst zu sehen.
Er steht zwischen zwei lachenden deutschen Offizieren, dem einen, Stabsarzt, platzt fast die Manteltasche von dem, was er gerade eingetauscht hat. Beide gehören zu einer sächsischen Einheit. Der eine zum 104., der andere zum 106. Infanterieregiment. Der Mann mit dem verlorenen Blick hinter runden Brillengläsern trägt eine weiche wollene Mütze, einen Mantel aus Ziegenfell, um den Hals hat er einen dicken Schal geschlungen, es scheint wirklich ziemlich kalt zu sein. Die Ärmel seines Pullovers hat er so weit heruntergezogen, daß sie die Knöchel seiner Hände berühren. Oder sind es Handschuhe, die abgeschnitten wurden? Die Finger jedenfalls sollen frei bleiben, die muß er bewegen können. Nicht wegen der Zigarette, die er in der rechten Hand hält. Er muß den Auslöser seiner Kamera bedienen.
Das Foto, das Turner an diesem ersten Weihnachtstag 1914 macht - schießt sollte in diesem Zusammenhang nicht genannt werden, was er tut - ist berühmt geworden. Es zeigt einige Soldaten im Niemandsland.
Deutsche und Briten am Vormittag des 25. Dezember 1914, also noch vor dem nachmittäglichen Fußballmatch. Turner fotografiert die Gruppe auf dem Acker, auf dem sich die Sachsen mit den Schützen von der London Rifles Brigade treffen. Einer ist Rifleman Edward Joseph Andrew von der London Rifle Brigade.
Der andere heißt J. Selby Grigg.J. Selby Grigg beschreibt in einem Brief an seine Eltern, wie es zu diesem Bild kam, zum Wunder der Verbrüderung im Niemandsland mitten im Krieg. In seinen Worten:„Nach Tagesanbruch am Christmas Day machten sich kleine Gruppen aus ihren Schützengräben auf, alle waren unbewaffnet, und wir hörten, wie ein deutscher Offizier versprach, sie würden nicht schießen, wenn wir es auch so hielten. Als Turner und ich uns aufmachten, fanden wir eine Menge von hundert Soldaten aus allen Nationen, die sich zwischen den Gräben versammelt hatten. Wir erfuhren, daß unsere Feinde Sachsen waren. Meist unter einundzwanzig und über fünfunddreißig. Ich kratzte mein rusty german zusammen und unterhielt mich mit einem. Keiner hatte eine persönliche Animosität gegen England, alle sagten, sie seien jolly, also glücklich, wenn der Krieg endlich vorbei sein würde. Turner took some snaps with his pocket camera, von denen ich hoffe, daß ihr sie eventually sehen werdet. Ich erhielt einen Uniformknopf, einige deutsche Munition und eine deutsche Feldpostkarte, auf die der Besitzer seinen Namen und seine Adresse geschrieben hatte. Ich schicke es hier mit. Bitte bewahre es sorgfältig für mich auf. Einer, der gut englisch sprach, erzählte, daß er Kellner im Savoy gewesen sei.“

Den Herren des Krieges auf beiden Seiten in den Generalstäben, weit ab von jedem Schuß, wird nach drei Tagen die weihnachtliche Ruhe unheimlich.
 Es droht daraus ein Frieden, beschlossen von unten gegen oben, zu wachsen. Das ist oben nicht erwünscht. Der Krieg dauerte noch viele Jahre und kostete rund neun Millionen Menschen das Leben. Das Wunder im Niemandsland blieb bis heute in allen Kriegen einmalig. 
Der Journalist und Abendblatt-Kolumnist Michael Jürgs hat diese Geschichte ausführlich in seinem Buch „Der kleine Frieden im großen Krieg“  veröffentlicht. Quelle:  abendblatt.de

15. Dezember 2011

Was blüht im Dezember

Nur noch wenige tapfere Sommer- und Herbstblüher sind zu sehen. Die Winterblüten sind noch nicht da. In den Hochbeeten wartet noch der Sellerie auf die Ernte. Sonst gibt es nur noch Feldsalat und Batavia zu ernten. Die Physalisfrüchte reifen weiterhin, obwohl sie keine Sonne mehr bekommen. Ich muss sie im nächsten Jahr an einen ganzjährig sonnigen Platz umziehen lassen.

Nicotiana alata - Dezember 2011



Heideröschen, Bonica 82 und Salvia horminum und ganz rechts The Fairy - Dezember 2011
Bonica 82 - Dezember 2011


Die Hydrangea arborescens Annabelle altert nicht schön, aber sie bekommt immer noch neue Blüten - Dezember 2011


Der Lavendel wurde schon zweimal geschnitten und blüht immer wieder - Dezember 2011


Tagetes tenuifolia schmeckt immer noch lecker im Salat- Dezember 2011

ein kleines namenloses Topfröschen - Dezember 2011


Campanula poscharskyana - Dezember 2011


die Primeln überstehen den Sommer am Fuß einer Mauer und haben so immer Schatten. Jetzt ist auch noch genügend Feuchtigkeit da und sie erstrahlen - Dezember 2011

Lobelius erinus - Dezember 2011

Veronika speciosa - Dezember 2011




Gernium wallichianum "Rozanne" - Dezember 2011


Cosmos bipinnatus "Polidor"

Gartenprimeln

Papaver atlanticum - Dezember 2011


Camelia Sasanqua x hiemalis "Sparkling Burgundy" - Dezember 2011



7. Dezember 2011

Südafrika - Gemüsegärten im Slum

Ein Weltspiegel-Beitrag der bei all den Krisenthemen richtig gut tut.

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/8827780_suedafrika-gemuesegaerten-im-slum


30. November 2011

Der Brennessel-Krieg in Frankreich

Im Zuge meiner Krisenvorsorge stieß ich auf folgendes Video.
Im vergangenen Jahr versuchte ich, in Ermangelung eigener Pflanzen, getrocknete Brennessel in Frankreich zu kaufen, ohne Erfolg. Jetzt weiß ich auch warum. Inzwischen wächst natürlich im Sanspareil-Garten auch die Brennessel.


29. November 2011

Youth Food Movement

Dies fand ich bei Slow Food Deutschland. Junge "Slow-Fooder" haben es kreirt.


Es freut mich sehr, dass junge Menschen sich dafür begeistern und noch mehr, dass dies global geschieht.

"Das Youth Food Movement ist ein globaler Zusammenschluss von jungen Menschen die sich für gute, saubere und faire Lebensmittel für alle einsetzen. Wir sind das erste internationale Netzwerk, das das Engagement junger Menschen für die Veränderung unserer Lebensmittelwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit bündelt.
Das Youth Food Movement bietet eine Plattform für die Jugend, um die Zukunft von Lebensmitteln und Landwirtschaft zu disktuieren. Angebunden an die internationalen Strukturen von Slow Food und Terra Madre möchte das Youth Food Movement der Jugend zudem die Möglichkeit geben, internationale Aufmerksamkeit für lokale Projekte zu erzeugen."

Klasse - macht weiter so!

28. November 2011

thrive movement


Ein bewegender Film, der nichts auslässt!
Dieser Film gibt einem den finalen Rundumblick zu den Dingen die Sie nie wissen wollten aber unbedingt wissen sollten. “The Big Picture” – Foster Gamble zerschlägt damit auch dem zähesten Skeptiker sein Weltbild. Er zieht Ihnen den Boden unter den Füßen weg, bietet aber ein Netz mit seinen Lösungen am Ende des Films.
2 Stunden die sich lohnen und Ihre Weltsicht verändern könnten.

Die meisten Inhalte waren mir schon bekannt. Ich dachte, dass es zu spät für Lösungen ist.
Nach diesem Film und einigen anderen Indizien habe ich die Hoffnung, dass wir immer mehr werden und es schaffen können, positive Veränderungen herbeizuführen.

Leider läuft das Video hier nicht mehr, ich musste es herausnehmen. Man muss wohl jetzt dafür bezahlen.


Mehr unter: http://thrivemovement.com

27. November 2011

Herbst an der Atlantikküste





Der Herbst zeigt sich bei uns optisch nicht so deutlich. Es gibt wenige Bäume und so schöne Nebelansichten, wie im Gebirge, haben wir auch nicht. Das Meer



verändert sich gegenüber dem Sommer nicht.  Zumindest tagsüber. Frühmorgens und spätabends war ich in der kühleren Jahreszeit noch nie am Strand. Der Badestrand ist nicht maschinengepflegt, aber Kinderspielplatz ist er immer noch. Im Sanspareil-Garten gibt es zwei Sträucher mit schöner Herbstfärbung, das sind  die Heidelbeere



und die Aronia.



Beide sind, wie der ganze Garten, noch jung.

Die Camelia sasanqua x hiemalis sparkling


hat ihren großen Auftritt und einige Gehölze haben ihren im Winter. Durch die überwiegend wintergrünen Gehölze, verändert sich auch der Garten nicht völlig.

Die große Herbstveränderung ist die Veränderung des Tagesablaufs. Unser Wohngarten ist nach Norden gelegen und deshalb in der überwiegenden Zeit des Jahres zu genießen. Momentan aber sucht man eher die Sonne. Diese finden wir auf der Ostterrasse, aber nur bis 16 Uhr. Dort kann man immer noch im kurzärmeligen T-Shirt sitzen und den Schmetterlingen zusehen wie sie sich an den Chrysanthemen berauschen. Chrysanthemen konnte ich früher gar nicht leiden. Jetzt habe ich mir vorgenommen noch viel mehr davon zu pflanzen.









 
Im Sommer mache ich morgens frühzeitig meine Gartenarbeit. Spätestens um 10 Uhr wird es zu heiß dafür. Mittags lege ich eine längere Sieste ein, am frühen Abend folgt noch ein bißchen Lustarbeiten im Garten. Kochen, essen, ruhen, manche Hausarbeit tätige ich im Freien, in unserem schattigen Nordgarten.
Im Herbst ist der angenehmste Aufenthalt im Garten von 10 bis 16 Uhr. Mittags eine Sieste zu halten ist viel zu schade, ich lege mich jetzt um 16 Uhr noch ein bißchen zur Ruhe. Noch immer ernten wir täglich Erdbeeren, Feijoas und Physalis, Karotten, Sellerie, Salat und Kräuter.

Ich empfinde den Wandel der Jahreszeiten als sehr angenehm. Aktuell freue ich mich über unsere Vorräte aus dem Garten und darauf, dass andere Aktivitäten wieder zu ihrem Recht kommen, wie nähen, weben, stricken - und, aktuell, Sterne basteln und Plätzchen backen. Andere Gerichte kochen und essen, unseren kleinen Holzofen genießen usw.

Houttuynia cordata - Saururacées - Eidechsenschwanz, Chamäleonpflanze

Ist eine hübsche Blattschmuckstaude. Sie wächst im Brunnenbeet, im Schatten.

In einem Forum habe ich gelesen, dass diese Pflanze wie wild wuchert und man sie nicht mehr los wird (wie Meerreettich!).
Na dann - im Sanspareil-Garten wächst sie moderat, dank Wassermangel.

Juli 2011


Auch in der Küche findet sie Verwendung.

Hier gibt es eine ausführliche Information.

25. November 2011

Citrus x limon - Citronnier - Zitrone

Citrus × limon bezeichnet Zitruspflanzen, die aus einer Kreuzung zwischen Bitterorange (C. × aurantium) und Zitronatzitrone (C. medica) hervorgegangen sind. Es werden folgende Sortengruppen unterschieden:
  • Zitronen (Citrus × limon Zitronen-Gruppe)
  • Bergamotte (Citrus × limon Bergamotte-Gruppe)
Citrus limon ist eine zu einem Busch oder Baum heranwachsende Citruspflanze. Die Blätter sind leicht lanzettförmig und bis zu etwa 8 cm lang. Neue Blätter sind zuerst meistens purpurfarben. Die Blüten sind weiß, bis zu 4 cm groß und verströmen einen sehr angenehmen, starken Duft. Solange die Blüten noch nicht geöffnet sind, sind sie teilweise purpurfarben gefärbt. Die Pflanze ist mit ziemlich langen Stacheln versehen. Farbe und Form der Früchte sind hinreichend aus dem Handel bekannt.

Unser Exemplar ist im Winter 2010 heruntergefroren und hat 2011 wieder ausgetrieben. Es ist jetzt ein kleiner Busch, ca. 50 cm hoch. Diesen Winter werde ich ihn schützen.
 Er hat noch nicht geblüht und gefruchtet.

Juli 2011 - die Euphorbie ist fast über ihn hinweg gewachsen.

23. November 2011

Veronica speciosa - Hebe - Strauchveronika

Die etwa 140 Arten umfassende Gattung Hebe, auch Strauchveronika genannt, sind immergrüne Blütensträucher. (Anmerkung: Die Pflanzen aus der Gattung Hebe wurden in die Gattung Veronica eingeordnet, Hebe ist nun das Synonym)

Hebe speciosa kann eine Höhe von 2 m erreichen. Die dunkelgrünen Blätter dieser Strauchveronika sind im Verhältnis zu den anderen Arten groß, dick und länglich oval. Ab Anfang Juli bildet diese Hebe purpurrote oder purpurblaue Blüten. Wenn sie groß ist, soll sie zum Sichtschutz beitragen.

Im Sanspareil-Garten wächst sie im Ostgarten. Sie sieht Sommer wie Winter toll aus. Ich habe einige Stecklinge gemacht für den Olivenkreis. Sie gedeihen gut.

Juli 2011

Juli 2011

Juli 2011

Juli 2011

Juli 2011

21. November 2011

Lobelia erinus - lobélie érine - Männertreu

Das Männertreu ist eine niedrig-, buschig- oder kriechendwachsende, einjährige bis ausdauernde krautige Pflanze. Ich habe gesät und hoffe, dass es entweder mehrjährig wächst oder sich von selbst aussät.

Ich liebe dieses Blau als unterste Bodendecke.

Juli 2011

19. November 2011

Myrtus communis - Herbe du lagui - echte Myrte, Brautmyrte

Die Myrte ist ein immergrüner, reich verzweigter Strauch, der Wuchshöhen bis zu 5 Metern erreichen kann. Zwischen Mai und August entwickeln sich zahlreiche kleine, weiße Blüten und daraus entwickeln sich kugelige, etwa 1 cm große blauschwarze Beeren.

Seit alters her gilt die Myrte als Symbol der Jungfräulichkeit, was sich im Brauch des Myrtenkranzes oder des Ansteckzweiges bis heute bei Hochzeiten erhalten hat.
Myrtenzweige galten als Symbol der über den Tod hinausgehenden Liebe. Durch das ätherische Öl der Blätter, das stark sekretionsfördend wirkt, hat die Pflanze Bedeutung bei der Behandlung der Atemwege. Volkstümlich wird sie auch zur Appetitanregung verwendet, sowie zu Likör und Gewürz verarbeitet.

Über die Verwendung als Heilpflanze gibt es hier Informationen

Wir haben sie als Steckling von den Pyrenäen mitgebracht. Er hat sich gut eingelebt im Sanspareil-Garten.

Juli 2011

17. November 2011

Im Haben herrscht die Konkurrenz, im Sein die Kooperation

Alles Schall und Rauch schreibt am 15. November 2011 15:01  
Wer Augen hat der sehe – Wer Ohren hat, der höre – wer einen Mund hat, der spreche und wer Hände hat der handle.

Und obwohl wir auf den ersten Blick als Macht-los erscheinen, ist dies nur beding wahr. Wollten wir in die gleichen Fussstapfen tappen – mit dem Ziel in eine andere / bessere Richtung zu steuern, dann entspricht es wohl der Chancenlosigkeit, der finanziellen Ressourcen willen.

Egal für welche Sache wir kämpfen, sei sie noch so gut – Kampf bleibt Kampf und erzeugt in jedem Fall wieder Kampf. Also ist Kampf in keinem Fall eine Lösung.
Wir stehen an einem Punkt, wo es nicht mehr reicht „nur“ die Handbremse zu ziehen – wir stehen an einem Punkt wo wir eine ganz andere Denkhaltung einnehmen müssen – einen Paradadigma-Shift. Erst aus dieser Denkmentalität heraus haben wir die Möglichkeit und die Wahl uns diesem Wahnsinn zu entziehen.

Wir müssen autark werden, das System links liegen lassen – es kann nur solange existieren und wachsen, solange es die nötige Aufmerksamkeit erhält, unabhängig ob gut oder schlecht.
Was nützt es die Banken zu ignorieren und unser Geld auszulösen, aus dem Kreislauf zu nehmen – sie sitzen dennoch am längeren Hebel.

Wir müssen uns auf uns selbst besinnen – auf das Leben. Wir müssen uns vom Denkens des Haben’s , also vom Konkurrenzdenken distanzieren, und hin wechseln zum Sein, dem Miteinander, der Kooperation. Aus der Individualität entsteht die Ganzheit – in der jeder seinen Platz und Lebenssinn findet.

Im Haben herrscht die Konkurrenz, im Sein die Kooperation.

Wenn wir miteinander kooperieren– und damit meine ich die 99%, also jeder einzelne von uns – mit unseren eigenen Werten –dann erschaffen wir alle Gemeinsam unsere eigene Welt. Wenn wir uns dem „alten System“ entziehen, entziehen wir Ihnen ihre Macht über uns.
Ja – bevor wir sehen, hören, sprechen oder handeln können – müssen wir erwachen, bei vollem Bewusstsein Sein. Wir müssen uns von unseren eigenen alten Denkmustern befreien und dann Schritt für Schritt vorwärts gehen – in eine gemeinsame Zukunft, in die Ganzheit, die geprägt ist vom Wir – im Einklang mit der Natur, dem Leben und allem was ist. Das Ende des Ego’s.

Also Freunde – wacht auf und weckt so viele die um euch herum pennen auf. Aber bitte, wer pennen will, soll pennen – freie Wahl.

Danke Freeman!

15. November 2011

Cosmos bipinnatus "Polidor" - Cosmos - Schmuckkörbchen


Diese Schmuckkörbchen blühen in Orange-, Zitronen- und Rottönen. Die Blüten sind halbgefüllt. Das Laub ist farnartig. Sie blühen früher als viele andere Cosmosarten und bis zum Winter.


Leider habe ich versäumt zu fotografieren, so habe ich nur das erste Pflänzchen, das aufgegangen ist.


Sommer 2011

13. November 2011

Origanum majorana - Majoran - Marjolaine

Am 8.3.2011 habe ich Majoran ausgesät. Zweimal konnte ich eine schöne Menge ernten. Das ist sehr wertvoll für mich, denn hier bekommt man ihn getrocknet nicht zu kaufen und als Fränkin kommt man ohne überhaupt nicht aus ;-)

Ich hoffe, dass er sich im Sanspareil-Garten mehrjährig kulitivieren lässt.



letzte Ernte im November 2011

 Quelle: Wikipedia
Majoran ist sehr würzig und hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Die Blätter werden frisch oder getrocknet zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen (Kartoffelsuppe), Soßen, Würsten, Hülsenfrüchten verwendet. Zum Trocknen werden die ganzen Stängel geerntet, deshalb enthält getrockneter Majoran Blätter, Stängel, Knospen und Blüten.
Die Ernte sollte vor der Blüte erfolgen (Blütezeit: Juni bis September). Der Standort der Pflanzen sollte am besten sonnig sein. Es gibt Sorten, die im deutschsprachigen Raum als einjährige Pflanzen gezogen werden; diese sind am aromatischsten. Es gibt auch Sorten, die bei uns winterhart sind, diese sind weit weniger aromatisch.
Majoran gehört mit einer Anbaufläche von 500 bis 600 ha nach der Blattpetersilie zu den bedeutendsten in Deutschland kultivierten Gewürzpflanzen.

9. November 2011

Asparagus densiflorus - Zierspargel

Zier-Spargel ist ein immergrüner, kletternder Halbstrauch, der Wuchshöhen von 30 bis 150 Zentimeter erreicht. Die Pflanze bildet Knollenwurzeln aus.
Der Blattsporn ist dornig. Die Blüten sind in Trauben angeordnet, meist weiß oder blassrosa und duften sehr süß.
Die Blütezeit reicht von Juli bis August. Die Pflanzen blühen nicht regelmässig jedes Jahr, durchschnittlich alle drei Jahre.
 Den Blüten folgen leuchtend rote Beeren, in denen ein großer schwarzer Samen steckt. Die Vögel lieben diese Beeren und sorgen wohl auch für die Verbreitung.


Im Sanspareil-Garten wächst er im Schattenbeet. Ich hoffe, dass er dort den Winter übersteht.

Juli 2011

7. November 2011

Crocus tommasinianus - Crocus de Naples - Elfenkrokus

Die Krokusblüte im Schloßgarten von Husum vor Augen, wollte ich ein ähnliches kleines Bild im Sanspareil-Garten haben.

Die dort blühende Art Crocus neapolitanus gibt es anscheinend nicht zu kaufen. Ich wurde jedenfalls nicht fündig.

Ein ähnliches Bild macht Crocus Tommasinianus, finde ich. Ich habe drei Sorten gepflanzt.


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Crocus Tommasinianus "Albus"


Crocus Tommasinianus


Crocus Tommasinianus "Ruby Giant"


Der Elfen-Krokus ist eine der am frühesten blühenden Krokus-Arten. Er breitet sich durch starke Selbstaussaat schnell massenhaft aus und eignet sich daher besonders gut zum Verwildern. Dauer bis zur Verwilderung: Bis sich ein flächendeckender Teppich entwickelt hat, dauerte es bei uns etwa 3-4 Jahre.
Um ihn auch in entfernten Ecken im Garten schneller anzusiedeln, kann man ihn auch einfach durch Teilung am besten sofort nach der Blüte vermehren.

Wikipedia erklärt zum Husum-Krokus:
  • C. purpureus (C. napolitanus, Neapel-Safran): Blüten mittelgroß, violett, meist schwach geadert, Griffel die Staubblätter meist überragend, Pollen regulär, n=y=4, 2n=8, diploid, regulär aber variabel (C-Bänderung etc.)
Diese Sippe gelangte aus Neapel zu Clusius nach Wien, wo sie als Zierpflanze Verbreitung fand und in Niederösterreich verwilderte und sich einbürgerte. Clusius nannte sie Crocus purpureus grandiflorus (großblütig im Verhältnis zum heimischen C. albiflorus und den damals kultivierten C. biflorus' und C. flavus). Der erste binäre Name für die Clusius-Pflanzen ist C. purpureus, doch wurden die Namen von Weston unberechtigter Weise als nicht regelkonform angesehen und der spätere, sich ebenfalls auf die Pflanzen aus Neapel von Clusius beziehende Name C. napolitanus als gültig erkannt. Da mittlerweile sämtliche anderen Weston-Namen anerkannt sind gibt es keine Gründe, an der Regelkonformität von C. purpureus zu zweifeln. Die einzige Möglichkeit C. napolitanus zum gültigen Namen zu erklären wäre eine Konservierung durch die Nomenklaturkommission – das wäre auch bei C. scepusiensis sinnvoll. Als Gartensorte möglicherweise hierher gehörend 'Ruby Giant’ (im Handel als C. tommasinianus, was sie keinesfalls ist).
Habitat: Wiesen und lichte Wälder (Hainbuche, Hopfenbuche, Eiche)
Areal: südliches und östliches italienisches Binnenland südlich der Po-Ebene und Teile der Balkanhalbinsel (bisher nachgewiesen vom Velebit ostwärts bis zu den Plitwitzer Seen und nördlich bis Karlovac); Eingebürgert in Niederösterreich. Auf einem anderen Verbreitungsweg gelangte Crocus napolitanus nach Norddeutschland, unter anderem nach Husum.

5. November 2011

Halloween - Kürbissuppe scharf

Auch in Frankreich wird Halloween begangen.




Wir würdigten den Tag mit der Herstellung einer Kürbissuppe nach einem Rezept von
"Unser liebevoller Haus- und Gartenblog"


Rezept für die Kürbissuppe:

1 Kürbis (nach Wahl, ich bevorzuge Hokaido) diesen kleinschnibbeln 

1 Stück Ingwer je nach Topfgröße ich mache das alles immer nach Gefühl ca. Haselnussgroß
3-6 große Kartoffeln schälen und kleinschnibbeln
1 Bund Karotten schälen und kleinschnibbeln
2 große Zwiebeln schälen und kleinschnibbeln

Einen großen Topf mit Gemüsebrühe aufsetzen und alles im Topf kochen.
Wenn das Gemüse weich genug ist wird alles püriert (ich mache das in einem großen Mixer)
Damit es evtl. etwas cremiger wird und nicht zu dick, kann man es mit Milch verdünnen.

Danach mit Pfeffer, Salz, Curry, Paprika und wie immer bei mir mit Maggi würzen :-) Jeder darf nach Geschmack wie er möchte würzen. Wichtig immer abschmecken.

Am zweiten Tag schmeckt die Suppe noch besser. Gerne darf wer kein Veggi ist eine Scheibe Bacon anbraten und auf die Suppe geben.

Ich habe noch eine getrocknete Chilischote mit dazu getan und anstatt Gemüsebrühe habe ich nur mit Wasser aufgegossen, dafür Liebstöckel beigegeben.

Es hat Klasse geschmeckt. Ich habe davon noch 4 Gläser konserviert.

Kürbissuppe November 2011