16. März 2011

Erdbebengefährdete Atomkraftwerke in Europa



.ausgestrahlt



„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Zuerst möchte ich meine Hochachtung den japanischen Technikern aussprechen, die ihr Leben opfern um ihren Landsleuten dieses Leid zu ersparen.
Mein Mitgefühl gilt allen Japanern und ich schicke kraftvolle Gedanken zu ihnen.

Wenn es irgendwo in Europa schief geht, sind wir alle ganz nah dran. Österreich hat kein einziges Atomkraftwerk. Ich finde, Deutschland kann und muss auch verzichten. Nicht von jetzt auf gleich, aber bitte gleich beginnen. Abschalten was jetzt schon geht. Wir exportieren Strom! Nur 22 % unseres Stromverbrauchs werden bisher durch Atomstrom gedeckt. Laßt uns doch voran gehen und aufzeigen, dass es ohne geht.

Der Staat kann das Stromsparen fördern und investieren in die Entwicklung und Installation der Neuen Energiequellen. Arbeitsplätze schafft es auch noch.

Wie immer kann der Bürger durch entschiedenes Eintreten die Entscheidungen der Politik steuern. Wir müssen nur entschlossen genug wollen.

Frankreich bezieht 80 % des Stroms aus Atomkraft. Hier wird der Ausstieg schwieriger. Ich hoffe, dass auch hier die Bürger aufwachen.



Kommentare:

Angelina hat gesagt…

Ich bin in Frankreich aufgewachsen und mir wurde damals beigebracht, dass Atomenergie die sauberste und sicherste Lösung wäre…
Wie lange wird wohl das französische Volk dafür brauchen um diese Art von Gehirnwäsche abzulegen?
LG

Sanspareil hat gesagt…

Ja, Angelina, auch die Japaner haben daran geglaubt.

malesawi hat gesagt…

Das ist ja das Schlimme: Selbst wenn wir aussteigen würden, sind wir immer noch von AKW`s umzingelt. Das wäre doch mal eine sinnvolle Aufgabe für die EU: Gemeinsame Wege für den Ausstieg finden.
Viele Grüße