20. April 2011

Gypsophila repens - Teppich-Schleierkraut

 Das Schleierkraut blüht weiß und setzt einzelne Nuancen, die den Beeten eine gewisse Leichtigkeit verleihen, die schwärmerische Naturen durchaus zum Verweilen und Staunen einladen. Auch in Steingärten werden sie oft angepflanzt. Durch ihre duftige Form setzen sie kontrastreiche Akzente. Das Schleierkraut besitzt kleine, spitz zulaufende Blätter die von dem herkömmlichen Grün abweichen und ins bläuliche schwenken.

Das Schleierkraut lässt sich in bis zu einhundert Arten unterteilen, die von unseren Gefilden bis in den Mittelmeerraum wachsen. Sie haben mehrjährige Vertreter und auch einjährige Familienmitglieder. Die Schleierkrautsamen die man bei uns käuflich erwerben kann, sind meist einjährig.

In früheren Jahren wurde aus den Wurzeln des Schleierkrautes ein Feinwaschmittel hergestellt. Die Wurzeln enthalten nämlich alle Sapione, welche ideal zum Waschen für Wolle geeignet sind. Aber auch zum Händewaschen und zum Haare waschen sind die Wurzeln geeignet. Hierzu wurden die Wurzeln ausgegraben und zwischen den Händen mit etwas Wasser verrieben. Die Wurzeln schäumen leicht auf und reinigen so sanft.

Das Schleierkraut wurde in früheren Jahrhunderten auch häufig als Heilpflanze verwendet. Die Wirkstoffe des Schleierkrautes liegen in seiner harntreibenden Wirkung. Auch fördert er das Abhusten von Schleim im Nasen- und Rachenraum. Hierzu werden und wurden von den Pflanzen Auszüge gewonnen.

Im Sanspareil-Garten wächst es im Olivenkreis.


März 2011

Kommentare:

Ida - Garten-Keramik hat gesagt…

Was du uns erzählst vom Schleierkraut ist mir richtig neu. Hm, ich hab auch schön öfters versucht, es in unserem Garten anzusiedeln, leider hat es sich immer wieder verkrümelt ... Schade.
Aber bei dir blüht es wunderschön.
Ganz liebe Grüsse
Ida

Sanspareil hat gesagt…

Es wächst rings um einen Rosmarin herum. Einen Meter daneben habe ich noch eines gepflanzt. Es ist nur 10 % so groß und blüht auch (noch) nicht.

LG Sigrid