15. April 2011

Solanum tuberosum - Pomme de terre - Kartoffel

Die Speisekartoffel gehört der Gattung Nachtschattengewächse (Solanaceae) - verwandt mit Paprika, Tomaten, Auberginen und Tabak - an.  
Wie bei den Nachtschattengewächsen üblich, enthält auch die Kartoffelpflanze Giftstoffe: bei einem Verzehr von Wachstumsteilen der Erdoberfläche oder den Trieben aus den Knollen droht daher menschliche Vergiftungsgefahr.

Gigantische ca. 280 Millionen Tonnen Kartoffeln werden alljährlich auf der Welt geerntet und vermarktet. Die Kartoffel ist somit eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel u.a. in Europa und allgegenwärtig auf Wochen- und Gemüsemärkten, in Supermärkten und auf unserem Speiseplan. Der deutsche Bürger verbraucht ca. 70 kg Kartoffeln/pro Jahr im Durchschnitt.

Der hochwertige Ernährungswert durch Vitamin C sowie B1 und 2, Magnesium, Kalium, Eisen, Phosphor und Proteine bei niedrigster Kalorienzahl bestätigt den gesunden Verzehr. Als leicht verdaulicher (Ballaststoff reich) Energieversorger (Kohlenhydrate) ist die Kartoffel das ideale Naturprodukte für die gesundheitsbewußte Ernährung.


am 25.3.2011 gesteckt
25 Stück Charlotte
25 Stück Ratte
25 Stück Bintje




13.5.11 Blüte von Ratte






17.5.11 - Foto von Charlotte - Ist doch kein Kartoffelkäfer

sind im Kartoffelacker und im schmalen Mauerbeet, hinter der Maracuja, vergraben.

25.3.2011
  
Am 7.4.2011 spitzen sie alle aus der Erde und legen jeden Tag zu. 
13.4.11

13.4.11
9.5.11

Anfang Juni haben wir sie mit einer Kupferlösung gespritzt. 

Im Juni sieht man deutlich, dass die einzelnen Kartoffelsorten unterschiedlich anfällig für die Krautfäule sind. 
Vollkommen gesund steht die Bintje da:

19.6.11


Charlotte und Ratte haben da mehr Probleme:

19.6.11
Da aber alle Kartoffeln im Juli erntereif sein werden, kommen wir, denken wir, gut über die Runden und erwarten eine gute Ernte. Bis jetzt haben wir keinen einzigen Kartoffelkäfer gesichtet - toi - toi - toi!

Tipps:

Kraut- und Knollenfäule:
Wenn die Kartoffelpflanzen voll ausgewachsen sind, beginnen sie meist auch schon bald, ca. Mitte Juli-Anfang August, abzusterben. Dies ist bedingt durch den Pilz Phytophthora infestans, den Erreger der Kraut- und Knollenfäule. Ein frühes Auftreten kann erhebliche Ertragseinbußen zur Folge haben. Die wichtigste Maßnahme gegen die Krautfäule ist das zeitige Pflanzen von vorgekeimten Kartoffeln. Dadurch ist am ehesten sichergestellt, dass beim Absterben des Krautes bereits ein befriedigender Ertrag angesetzt hat.

Ernte:
Je nach Sorte beginnt die Ernte ab Anfang Juni bis in den Herbst hinein. Frühkartoffeln können geerntet werden, sobald die Knollen eine akzeptable Größe erreicht haben. Das Kraut kann noch grün sein. Frühkartoffeln sind nicht lange lagerfähig. Am besten ernten sie immer frisch. Lagerkartoffeln - mittelfrühe und späte Sorten - müssen voll ausgereift sein. Die Schale darf sich nicht mehr mit dem Finger abreiben lassen. Ernten Sie bei trockenem Wetter. Die Knollen sollten vor der Einlagerung einige Stunden auf dem Boden abtrocknen.

Lagerung:
Kartoffeln sollen dunkel, trocken und luftig bei 4°C bis 8°C gelagert werden. Zur Lagerung eignen sich frostfreie Mieten oder Horden und Kisten im Keller.
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