3. März 2011

Katzenfrust

Otilea besucht seit Tagen ausgiebig die Garage. Tag und Nacht soll die Türe geöffnet sein. Aha, denken wir, ihre Untertanen, eine Maus. Na denn mal los!

Gestern musste Otilea den Tierarzt aufsuchen. Ein alljährliches März-Drama, die Bauchhaare haben sich so sehr verfilzt, dass mit der Schere nicht mehr beizukommen ist. Also muss der Tierarzt mit dem Haarschneider ran (mit Hilfe einer kleinen Narkose).

Also holt der Traummann den Cannel aus der Garage, ganz oben aus einem Regal. Und siehe da, im Kuschelkissen von Otilea ist das Nest der Maus. Sie saß sehr sicher in dem Cannel, denn er war per Gittertür verschlossen. Keine Chance für Otilea aber viele für die Maus.

Ob Otilea die Maus gefangen hat oder sie das Weite gesucht hat ob dieser Katzenkontrolle, weiß ich nicht. Otilea präsentiert ihre Mäuse nicht mehr, sie hat schlechte Erfahrungen damit gemacht. Bringt sie die Mäuse in den Wohnbereich ertönt lautes entsetztes Geschrei und Geschimpfe, legt sie die Mäuse säuberlich auf die Fußmatte, werden sie mit zwei Fingern entsorgt. Kein Dank in diesem Haushalt. Na ja, wir loben sie schon, aber dann auch gleich weg mit der Maus. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass Otilea diese Entscheidung getroffen hat.

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