10. März 2011

Armoracia rusticana, Raifort, Meerrettich


Letztes Jahr gepflanzt, hatte ich ihm keine allzu großen Chancen eingeräumt. Ich dachte hier ist es sicher zu trocken für ihn. Aber er hat sich zu einer großen, schönen Pflanze entwickelt.

Sommer 2010


Sommer 2010



Für die Ernte habe ich ihn nun sehr mühsam ausgegraben, einen Teil zur Verwertung entnommen und den Rest in einen großen Topf gepflanzt. Leider habe ich nicht alle Wurzeln herausgebracht und so werde ich sicher noch einige Zeit mit ihm beschäftigt sein.


13.4.2011

Für die Verwertung habe ich große Vorbereitungen getätigt:

Küchenmaschine, Handschuhe, Schneebrille, Kartoffelschäler, Messer, Schneidbrett und Schüssel


und natürlich die beiden Meerrettichwurzeln

Die Aktion lief ohne Probleme ab. Den geriebenen Meerrettich habe ich gemischt mit weißem Balsamico-Essig und etwas Salz. Es ergab zwei Gläschen. Die Verfeinerung erfolgt vor dem Verzehr.




Da es hier Meerrettich nicht zu kaufen gibt, machen mich diese beiden Gläschen sehr glücklich. Jetzt fehlt nur noch der Tafelspitz, den gibt es hier auch nicht. Aber mein Traummann hat zusammen mit unserem Metzger des Vertrauens schon einiges möglich gemacht.

1 Kommentar:

schweizergarten hat gesagt…

uahhhh.. Meerrettich..damit kann man mich jagen. Ich mag ihn leider überhaupt nicht ;-)
Aber trotzdem viel Freude an einer Ernte! Ich habe schon öfters gelesen, einmal Meerettich = immer Meerettich, ich vermute du wirst die nächsten Jahre immer wieder zu ernten haben ;-)
LG Carmen