30. April 2011

Cerastium tomentosum - Céraiste cotonneux - filziges Hornkraut

Wichtigstes Merkmal dieser dankbaren Steingartenstaude sind die stark silberweiss behaarten Blätter, vom darunter befindlichen Blattgrün sieht man fast nichts. Bildet dichte, 10-15 cm hohe Matten, die das ganze Jahr über attraktiv aussehen und im Frühsommer mit zahlreichen weissen Blüten bedeckt sind.

Wie fast alle Stauden, habe ich sie selbst gesät um größere Flächen bedecken zu können.

25.4.11

25.4.11


25.4.11
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August 2010

Dianthus plumarius "Duftwolke" "Haytor white" - Œillet mignardise - Federnelke

Der reichblühende, von Jahr zu Jahr breiter werdende Pflanzenteppich der Federnelke erfreut das Herz eines jeden Nelkenliebhabers. Die Blüten sind gefüllt und wunderschön pinkfarben. Für die Federnelke ist ein sonniger Standort mit magerem durchlässigem Boden von Vorteil.

Im Garten meiner Großeltern war der lange Gartenweg von D. plumarius gesäumt. Der umwerfende Duft hat sich in mir tief eingeprägt. Als Erinnerung gibt es im Sanspareil-Garten einen kleinen Nelkenweg. Der Duft ist auch hier unbeschreiblich!


hier wachsen D.plumarius, D. anatolicus, D. squarrosus


"Duftwolke" 29.4.11


Die Sorte hat große, gefüllte, weiße Blüten, die sehr stark duften. Sie bildet ein dichtrasiges Blattpolster aus graugrünen, schlanken Blättern. Die Einzelblüten sind 5 cm groß und stehen auf 30 cm langen Stielen. 


 
"Haytor white" - 29.4.11
29.4.11

30.4.11
3.5.11

30.4.11
29.4.11





Dianthus anatolicus - œillet - Anatolische Nelke

Reiner, starker Nelkenduft der rosa bis weißen Blüten. Durch den überhängenden Wuchs gut für den Steingarten, Mauern oder den Balkonkasten geeignet. Die Anatolische Nelke bildet von Jahr zu Jahr größere Polster.

hier wachsen D.plumarius, D. anatolicus, D. squarrosus


29.4.11

29. April 2011

Papaver atlanticum - Atlasmohn - Papaver rhoeas - Coquelicot - Klatschmohn

Hilfe!
Ich habe in 2010 P. atlanticum und P. rhoeas in den Südgarten (Farben: rot, orange, gelb) gesät.
Der Mohn, der jetzt aufgegangen ist, blüht in rosa, lila, orange, rot.
Welche Art ich den Pflanzen zuordnen kann, weiß ich leider (noch) nicht. Deshalb sind hier alle zusammen in einem Post.

Ich würde gerne die rosa und lila Pflanzen herausnehmen und in ein anderes Beet setzen. Aber da ich nicht weiß, ob sie einjährig oder mehrjährig sind, weiß ich nicht wie ich vorgehen soll. Ich übe mich erst mal in Geduld und nehme Samen ab.




29.4.11



29.4.11




29.4.11


29.4.11



29.4.11



30.4.11



30.4.11

1.5.11

1.5.11
8.5.11
 

Es blühen erst einige der Pflanzen. Neue Farben und Formen werde ich hier nachträglich noch einfügen.

Ich freue mich schon auf diese Überraschungen.




Danke Sisah,
zu Seidenmohn habe ich hier gefunden:

Seidenmohn - eine Kulturform unseres einheimischen Klatschmohnes, Papaver rhoeas, - erfreut den Betrachter mit seinen großen, seidig glänzenden Blüten den ganzen Sommer über. Die Blüten variieren in Farbe und Form und bringen Momente der Überraschung in den Garten.

Auch in Blumensträußen wirkt der Seidenmohn sehr schön - trotz seiner kurzen Blühdauer. Schneiden Sie die Stängel bereits im Knospenstadium. Dann können Sie die Entfaltung der Blüte in der Vase beobachten.


Die zierlichen Samenkapseln können Sie in Trockengestecken einbinden.


Der Seidenmohn ist auch eine gute Bienen- und Hummelnweide.


Für die schlanken Pflanzen mit ihrem nostalgischen Charme findet sich in jedem Garten noch ein Plätzchen. Im naturnah gestalteten Garten können Sie Lücken zwischen mittelhohen Stauden füllen. Oder Sie geben die Samen einer Feld- oder Wiesenblumen-Mischung bei.

Besonders schön wirkt der Seidenmohn als Begleiter für Beetrosen.

Die Pflanzen sind relativ schneckensicher.
Ein bißchen Beobachtung kann jedoch nicht schaden. 

Also werden wir in diesem Jahr mit Farb-Disharmonie leben und den Mohn bewundern. Wenn ich Samen abnehme, weiß ich auch nicht ob sie sich farbtreu entwickeln. Schönes Experiment!

so sieht die Disharmonie derzeit aus

Arum - arum - Aronstab

 Diese Pflanze habe ich heute entsorgt. Erstens hat sie sich an einem ungünstigen Platz angesiedelt, zweitens ist sie so giftig und drittens finde ich sie auch nicht besonders schön.

Arum-Arten wachsen als saisongrüne, ausdauernde krautige Pflanzen und erreichen Wuchshöhen von etwa 15 bis 40 Zentimeter. Diese Geophyten bilden Knollen als Überdauerungsorgane. Es sind mehrere Niederblätter (Cataphylle) vorhanden. Die zwei grundständigen Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten besitzen eine spießförmige bis pfleilförmige Form und glatte Blattränder.

Im Sanspareil-Garten hat sie sich von selbst eingestellt.



25.4.11

27.4.11


Alle Teile der Pflanze sind giftig und enthalten in großen Mengen Oxalat, daneben flüchtige Scharfstoffe, wie das bittere Saponin Aroin und das Alkaloid Coniin. Sogar beim bloßen Berühren der Pflanze kann es zu Rötungen der Haut und Blasenbildung kommen. Nach dem Verzehr von Pflanzenteilen, speziell der roten, süß schmeckenden Beeren, können sich Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle einstellen. Auch ein Anschwellen der Lippen sowie Entzündungen der Mundschleimhäute mit schmerzhaftem Brennen auf der Zunge und im Rachen können die Folge sein. Die Symptome treten meist innerhalb von fünf bis 25 Minuten auf. Wenn man die dreieckförmigen Blätter kaut, entsteht durch das Oxalat ein Piksen auf der Zunge. Vor allem beim Weidevieh wurden tödliche Vergiftungen durch Verzehr der Blätter im Frühjahr beobachtet. Wegen des angenehm süßlichen Geschmacks entstehen Vergiftungen am ehesten durch die roten Beeren. Die Giftigkeit der Beeren kann je nach Standort und Reifegrad beträchtlich schwanken. Durch Abkochen und Trocknen verliert die Pflanze an Giftigkeit.

27. April 2011

Melittis melissophyllum Album - Mélitte à feuilles de mélisse - Immenblatt

Der Gattungsname Melittis ist eine Neubildung Linnés für diese Pflanzenart, die zuvor Lamium montanum oder Melissae folio genannt wurde. Im Volksmund wird das Immenblatt auch Bienensaug, Duftende Melittis, Waldmelisse, Pfaffenkraut oder Frauenkraut genannt.

Das Immenblatt ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit einem kriechenden Rhizom (Hemikryptophyt). Die Pflanzen erreichen eine Wuchshöhe von 20 bis 50 Zentimetern.

Das Immenblatt gehört zu den geschützten Pflanzen.

Die Blüten des Immenblatts ähneln ein wenig den Orchideen. Sie wachsen in den Achseln der oberen Blätter. Die oberen Lippen der Blüte sind meist etwas länger und oft weiß, während die untere Lippe rosa oder lila bis purpurfarben ist. Bei einigen Arten, die zum Beispiel in Südtirol vorkommen, ist die Blüte auch rein weiß. Typisch für das Immenblatt ist der Honigduft der Blüten. Sie gleichen auch ein bisschen den Blüten der Taubnessel, sind aber viel größer, ca. 3-5 Zentimeter lang.

Das Immenblatt blüht zwischen Mai und Juli. Es wird von Insekten bestäubt, meist Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge.

Im Garten wird Immenblatt eher selten gepflanzt. Als Staude kann sie an schattigen Plätzen jedoch gut gedeihen.

Im Sanspareil-Garten wächst sie im Brunnenbeet.

27.4.11


26. April 2011

Allium ampeloprasum, Syn. Allium porrum - Poireau - Porree, Lauch

Früher wurde im deutschsprachigen Raum hauptsächlich die Bezeichnung „Porree“ benutzt. In den letzten Jahren hat sich allerdings die früher nur im Süden gebräuchliche Bezeichnung „Lauch“ immer weiter ausgebreitet.

Ich habe immer auf Jungpflanzen gewartet. Da ich keine gefunden habe, musste ich schnell noch säen.
Im Hochbeet habe ich Platz für ihn reserviert.


25.4.11



Lauch wird auch heute noch hauptsächlich im Mittelmeerraum und in Europa angebaut, wobei in Deutschland der Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen liegt. Der Anbau von Sorten für die Ernte im Herbst oder Winter erfolgt durch Aussaat in ein Freiland-Saatbeet von März bis April und in der Regel Verpflanzung auf den endgültigen Standort zwischen Ende Mai/Anfang Juni bis Ende Juli. Zwecks Ernte von Lauch bereits im Zeitraum zwischen Juni und August/September erfolgt die Aussaat in einem kalten Gewächshaus von Anfang Januar bis Anfang März an; die so gewonnenen Jungpflanzen werden zwischen Ende März und Ende Mai ins Freiland ausgepflanzt. Bei der Verpflanzung setzt man abhängig von der angestrebten Bestandesdichte die Lauchpflänzchen in Reihenabständen von 30 bis 50 cm und Pflanzenabständen zwischen 10 und 15 cm.

Der Porree, von vielen als Lauch bezeichnet, ist ein typisches Wintergemüse, wenn auch die im Frühsommer geernteten Pflanzen einen höheren Wirkstoffgehalt aufweisen. Der Porree enthält ähnliche Inhaltsstoffe wie die Zwiebel, der Knoblauch und auch der Bärlauch, nämlich schwefelhaltige ätherische Öle, Mineralstoffe (Zink, Mangan, Selen), Vitamin B6, Folsäure, Niacin, Vitamin K, Provitamin A und Vitamin C. Das Lauchöl enthält das Senföl Allizin, mit sehr guten vorbeugenden und heilenden Eigenschaften. Porree ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Pilze und Bakterien im Darm, er wirkt daher auch reinigend und antibiotisch und hilft gegen Blähungen und gegen Verstopfung. Zusätzlich hat er positive Wirkung als Lipidsenker; nimmt man täglich 200 g Porree zu sich, so ist das Gemüse in der Lage Cholesterin- und Fettspiegel im Blut zu senken. Der Porree ist auch ein gutes Vorbeugungsmittel bei Krampfadern und anderen Venenbeschwerden. Er ist daher äußert wirksam gegen altersbedingte Gefäßveränderungen und somit ein wichtiges Gemüse für alle älteren Menschen. Das Senföl Allizin, das über die Blase wieder ausgeschieden wird, hat eine positive antibakterielle Wirkung, daher tut jeder, der an Blasenentzündungen leidet gut daran, öfter Porree als Gemüse zu essen.

Gerne wird der Porree als Würzgemüse verwendet, er darf aber auch in keinem Eintopf fehlen und passt gut zu Möhrengemüse und Champignons. Aber auch als Alleingemüse ist er sehr schmackhaft und vielseitig einsetzbar, mit einem Schuss Sahne, Crème fraiche, etwas Parmesankäse, Butter oder in einer Mehlschwitze schmeckt Porree gut zu Fleisch, Fisch und auch einfach nur vegetarisch mit Kartoffeln oder Kartoffelbrei, in den man in auch gut mischen kann. Bei der Zubereitung sollte man darauf achten, so viel wie möglich von den grünen Blättern zu verwenden, da sie am nährstoff- und wirkstoffreichsten sind. Beim garen darauf achten, dass zuerst die grünen Teile in den Topf kommen, da sie eine längere Garzeit haben als die weißen Lauchteile, die ja als Wurzel unterirdisch wachsen. Wichtig ist, dass man den Porree gut wäscht, bevor man ihn gart, sonst beißt man hinterher schnell auf Sand.

Paeonia Lactiflora Hybr. ’Dancing Butterfly' - Pivoine - Pfingsrose

Seit gut 200 Jahren beglückt Paeonia lactiflora, die Chinesische Staudenpäonie, die europäischen Blumenliebhaber. Ihre Wuchsform ist länger gestreckt als die der europäischen Verwandten. Die Blüten schimmern zwischen milchweiß, rosa und purpurrot und werden etwas größer. Viele Sorten haben einen roten Austrieb und schön gefiedertes Laub. Das Sortenspektrum ist beachtlich und zur Farbenvielfalt kommt noch der Formenreichtum.

Ein guten Gartenboden (bitte ohne frischen Mist oder zu viel Stickstoff, sonst gibt es Knospensterben), ohne Wurzeldruck durch mächtige Bäume und Sträucher und eine große Portion Sonne sind unabdingbar. Blüten erscheinen nur, wenn die Pflanzen hoch genug im Boden stehen. Die im Boden ruhenden Triebanlagen, die man im Herbst beim Umpflanzen gut erkennen kann, müssen 'die Sonne riechen' können. Kommen sie tiefer als fingerbreit in den Boden, wird man vergeblich auf Blüten warten.

Im Sanspareil-Garten wächst sie im Südgarten. Einst gekauft als Jämmerling bei einem Discounter, ist sie dreimal mit uns umgezogen. Sie wird dieses Jahr zum ersten Mal blühen. 

25.4.11

13.5.11

13.5.11

13.5.11

Leucanthemum vulgare "Reine de Mai" - Marguerite de printemps - Margariten

Die Margerite gehört zu den am weitesten verbreiteten Wiesenblumen Mitteleuropas und hat sich vor allem in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz angesiedelt. Aber auch im Rest Europas und sogar in Teilen Asiens sowie in Nordamerika und in Australien verbreitet sich die Margerite auf Wiesen und Feldern, ziert Wegränder und blüht sogar im Gebirge. Den Ursprung dieser Gattung vermutet man heute im Norden Afrikas.


Im Sanspareil-Garten wächst sie als Begleitpflanze an der Rosenlaube.

25.4.11

August 2011


Den botanischen Namen „Leucanthemum vulgare“ erhielt die Margerite durch ihre Farbe, denn das griechische Wort „leukos“ bedeutet „weiß“, der griechische Begriff „anthenom“ wird mit „Blüte“ übersetzt. Mit dem Zusatz „vulgare“, der als „gemein“ verstanden werden kann, wird verdeutlicht, dass die so genannte Wiesenwucherblume sehr weit verbreitet ist.

Margeriten blühen von Mai bis September oder Oktober und erreichen eine Wuchshöhe von 20 Zentimetern bis hin zu 80 Zentimetern.
Typisch für die Margerite ist ihr körbchenförmiger Blütenstand. Dieser besteht aus gelben Röhrenblüten und den umliegenden weißen Zungenblüten. So entsteht ein großer, flacher Blütenkopf mit einem Durchmesser von bis zu 4,5 Zentimetern. Der Stängel ist zart, aufrecht, leicht kantig und kann verzweigt oder unverzweigt auftreten. Die Stängelblätter der Margerite sind spatelförmig und besitzen einen Rand, der leicht gezackt ist. Sie sind wechselseitig angeordnet, haben jedoch keinen Stiel.


Ihre Heilwirkung ist eher gering, jedoch geht man davon aus, dass Kräutertees aus den Extrakten der Margerite harn- und schweißtreibend wirken und somit zur Entgiftung des Körpers beitragen. Oft unterschätzt wird das kulinarische Potenzial der Wiesenwucherblume. Die jungen Triebe können als schmackhaftes Gemüse gegart und verzehrt werden. Im rohen Zustand besitzen die Triebe ein sehr süßes Aroma und können Salaten beigefügt werden. Solche Salate können dann mit den reinweißen Blüten der Margerite garniert werden.

Phaseolus vulgaris "Cordon Bleu" - haricot, haricot commun - Buschbohnen

Die Gartenbohne ist eine einjährige Pflanze. Die Blätter sind dreizählig, in ihren Achseln entspringen Seitentriebe. Von den zwei Varietäten wird die Stangenbohne zwei bis vier Meter hoch, und windet sich als Linkswinder (gegen den Uhrzeigersinn) an Stützen nach oben. Die Buschbohne hat ein begrenztes Längenwachstum, windet nicht und wird nur 30 bis 60 cm hoch. Die Buschbohne beendet nach vier bis acht Internodien das Wachstum und bildet endständige Blütenstände.

In Europa werden die noch nicht ausgereiften Hülsen der Gartenbohnen vielfach als Gemüse gegessen (Grüne Bohnen, Wachsbohnen). Generell werden aber auch die reifen, trockenen Samen, die sich leicht lagern lassen, viel genutzt. Im Reifegrad zwischen den „Grünen Bohnen“ und der „Trockenkochbohne“ oder „Körnerbohne“ liegen die Flageoletbohnen, bei denen die milchreifen Kerne geerntet werden, wenn die Hülsen eine lederartige Reife haben. Sie gelten als Delikatesse.


25.4.11
6.5.11 mit Bohnenkraut

6.5.11

9.6.11

Juli 2011 - jeden zweiten Tagen haben wir so eine Schüssel voll geerntet. Der Gefrierschrank ist gefüllt und die Bohnenpflanzen entfernt
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Bohnen sind reich an Stärke und Protein, allerdings ist das enthaltene Protein oft physiologisch unvollständig, weswegen die essentiellen Aminosäuren Methionin und Tryptophan durch andere Nahrungsmittel, wie z. B. Getreide, ergänzt werden müssen. Sie enthalten größere Mengen der Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen (v. a. in der Form von Leghämoglobin), sowie der Vitamine B2, B6, C, E, Provitamin A (Betacarotin) und Folsäure. Das Vitamin C unterstützt die Aufnahme des enthaltenen Eisens, geht allerdings durch das Kochen zum größten Teil verloren.

Der Verzehr von Bohnen kann zu einer stark vermehrten Gasbildung im Dickdarm und dadurch zu Blähungen führen. Der Grund hierfür ist, dass bestimmte in Bohnen enthaltene Dreifachzucker, wie zum Beispiel Raffinose, nicht vom Menschen verdaut werden können, von Darmbakterien aber sehr wohl – unter Absonderung von Faulgasen – metabolisiert werden. Dies führt zu Blähungen.
Eine Möglichkeit, dieser Nebenwirkung vorzubeugen, ist, die Bohnen vor der Zubereitung zu wässern, um die fraglichen Zucker auszuwaschen. Dabei gehen aber auch Mineralstoffe und wasserlösliche Vitamine verloren. Die andere Möglichkeit besteht in der Einnahme des Enzyms, das die Raffinose in Saccharose und Galaktose spaltet. Die Zugabe bestimmter Gewürze, wie zum Beispiel Kümmel, führt nicht zu einer Verringerung der Menge an produziertem Gas, aber zu einer Entspannung der Darmmuskulatur, was die Blähungen für manche Erwachsene und insbesondere Kleinkinder weniger unangenehm macht.

Als Droge dienen die Bohnenschalen d.h. die von den Samen befreiten Früchte (Hülsen) Phaseoli pericarpium. Die Droge hat schwach harntreibende Wirkung und wird deshalb bei Katarrhen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung der Bildung von Harngrieß und Harnsteinen eingesetzt. Es ist nicht bekannt, auf welche Inhaltsstoffe diese Wirkung zurückzuführen ist. In der Volksheilkunde wird die Droge als Diabetikertee zur Senkung des Blutzuckerspiegels genutzt; die Wirkung ist aber nicht gesichert.
Getrocknete Bohnen als Zählsteine gaben dem „Bohnenspiel“, einer Variante der weit verbreiteten Mancala-Spiele, seinen deutschsprachigen Namen.

Zum Dreikönigstag (6. Januar) wurde früher eine Bohne in den Kuchen gebacken. Wer sie fand, war der Bohnenkönig, manchmal gab es auch zusätzlich eine weiße Bohne für die Bohnenkönigin.

Der Name „Bohnenkönig“ ist jünger als das Phänomen, das er bezeichnet; er reicht im Deutschen nur bis ins 16. Jahrhundert zurück und wird erst im 18. Jahrhundert allgemein. Die Erscheinungsformen der rituellen Königsfeier am Dreikönigstag sind regional und sozial unterschiedlich; in ihrem Zentrum steht aber immer der durch Wahl oder, häufiger, durch Los ermittelte König. Eines der verbreiteten Losverfahren besteht in der Verteilung eines Kuchens, in den eine Bohne eingebacken ist. Demjenigen, in dessen Kuchenstück sich die Bohne findet, fällt damit das Königsamt zu, daher der Name „Bohnenkönig“.
Früher gebrauchte man daneben eine Reihe anderer Losverfahren, wie etwa geschriebene oder gedruckte Loszettel, die es erlaubten, neben dem König noch weitere Hofämter zu erlosen. Es folgt ein gemeinsamer Umtrunk, wobei der Festgesellschaft regelmäßig die Aufgabe zukommt, mit der Wendung „Der König trinkt“ zu akklamieren, sobald der König das Glas erhebt. Im Französischen ist der charakteristische Ruf namengebend geworden („le roi-boit“). Neben familiären Ausprägungen des Brauches gab es städtische und höfische Großformen, die eine Reihe weiterer Ritualelemente integrierten, wie Prozessionen, Gottesdienste und Belustigungen aller Art.


25. April 2011

Heute Nacht hat es endlich geregnet

4,1 l pro qm

Die Sonne scheint wieder, es ist warm, die Natur und wir freuen sich:

Buschbohnen wollen ans Licht - 25.4.11


Times Past - 25.4.11


25.4.11


25.4.11


Die Äpfelchen sind über Nacht gewachsen



die erste Margaritenblüte - 25.4.11



Etoile de Hollande - 25.4.11



Etoile de Hollande - 25.4.11



Etoile de Hollande - 25.4.11



Ingwer im Hochbeet - 25.4.11



Hesperis matronalis - eigentlich sollte es "Alba" sein, na ja, sie ist auch schön - 25.4.11




Der Schopflavendel, Lavandula Stoechas, ist kurz vor dem Aufblühen - 25.4.11



25.4.11



Paeonia Hybr. ’Dancing Butterfly' 25.4.11


Geum chiloense "Mrs. Bradshaw" 25.4.11







Geum chiloense "Lady Stratheden" - 25.4.11





 

Diese Pflanze hat sich von selbst eingestellt. Ich bin gespannt wie sie blüht. 25.4.11





Foeniculum vulgare "rubrum" 25.4.11




ich weiß noch nicht welcher Mohn es ist, ich habe verschiedene gesät. Es ist eine richtige Mohnwiese entstanden - 25.4.11















Ich habe immer darauf gewartet, dass es Lauch-Jungpflanzen zu kaufen gibt. Da ich keine fand, habe ich ganz schnell noch gesät - 25.4.11



Das ist eine Wuntertüte mit Allium-Samen. Gibt es für -,39 € bei Rareplants



Das ist eine Wuntertüte mit Campanula-Samen. Gibt es für -,39 € bei Rareplants