11. April 2011

Allium sativum - ail - Knoblauch

Der Knoblauch wird nicht wegen seiner Blätter, sondern wegen der Knolle angebaut. Die enorme Würzkraft der Knolle hat ihn, der vermutlich aus Zentralasien stammt, in aller Welt verbreitet. Er gehört zu den ältesten Gewürz- und Heilpflanzen. In einer Mischkultur schützt er Rosen, Erdbeeren, Möhren vor Blattläusen und Pilzkrankheiten.

Unser Knoblauch wächst im Linge-Kreis. Es ist der erste Versuch.

6.4.11
Wie Schnittlauch, Zwiebel und Porrée ist er ein Liliengewächs und bildet glatte, schmale Blätter. Am Ende runder, 30 bis 50 cm hoher Blütenschäfte zeigen sich ab Juli kugelige weiß-rosa-Blüten. Daneben bildet die Pflanze Brutzwiebeln aus. Die unterirdische Zwiebel besteht aus vielen Einzelzehen, die durch papierartige weiße, rosa oder lila Häutchen getrennt sind.
Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein, gerne auch mit lehmigen Anteilen. Knoblauch bevorzugt sonnige und warme Lagen.
Die Pflanze wird ein- oder zweijährig gezogen. Man steckt einzelne Zehen 5 cm tief in die Erde, entweder im März/April (Ernte ab August) oder im Oktober (Ernte im Frühjahr).
Wenn das Laub zu einem Drittel vergilbt ist, zieht man die Zwiebeln aus der Erde, lässt sie zwei Tage im freien trocknen und kann sie an einem kühlen Platz den Winter über lagern.
Knoblauch würzt Fleisch, Gemüse, Suppen, Soßen und Kräuterbutter. Er ist in der mediterranen und asiatischen Küche unentbehrlich. Als Heilpflanze wirkt er Hochdruck und Aterienverkalkung entgegen, regt Appetit und Verdauung an.

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