11. April 2011

Anthriscus cerefolium crispum "Fijne Krul"- Cerfeuil commun - Kerbel

An seinen Blättern erkennt man die Verwandtschaft zu Petersilie und Möhre. Sie sind nur etwas heller in der Farbe und filigraner in der Struktur. Die ursprüngliche Heimat des Kerbels liegt wohl in Südeuropa. Vermutlich haben ihn römische Legionäre mit über die Alpen gebracht, denn er ist bei uns schon lange heimisch. Es gibt glatt- und krausblättrige Sorten.

Unserer wächst im Lingekreis und in den Hochbeeten. Er soll dem Salat gut tun.

6.4.11
Die Pflanze wächst starkt verzweigt 30 bis 60 cm hoch. Er liebt halbschattige Plätze in kühler Umgebung auf lockeren, humosen, leicht feuchten Böden. (Also für uns völlig ungeeignet). Steht Kerbel zu trocken, tritt verfrühte Blütenbildung ein; die Erntezeit verkürzt sich. Die Keimlinge wachsen schnell heran. Schon sechs bis acht Wochen nach der Aussaat kann man Blätter ernten. Entweder einzeln abzupfen oder die ganze Pflanze zurückschneiden, die neu durchtreibt. Mit Blühbeginn verliert sie an Würzkraft. Am besten sät man laufend neu nach.

Junge Kerbelblätter frisch verwenden, niemals mitkochen. Berühmt ist die Kerbelrahmsuppe. Der süß-würzige, anisähnliche Gescfhmack verfeinert Soßen, Lamm und Fisch. Kerbel wirkt blutreinigend und hardtreibend, auch die Samen.

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