14. April 2011

Hyssopus officinalis - Hysope - Ysop

Unsere, bisher vier Pflanzen, wachsen im Linge-Kreis.

7.4.11
 
Man trifft den Ysop im Zierbeet genau so häufig an wie im Kräutergarten. Besonders apart wirkt er, wenn unterschiedlich gefärbte Sorten nebeneinander gedeihen. Außer der blau blühenden Art 

Sommer 2010


gibt es die weiße Sorte "Alba" 

Sommer 2010


und die rosa "Rosea". 

Sommer 2010

Juni 2011

Alle haben die gleiche Würze und medizinische Wirkung wie die Grundform und sind eine beliebte Bienenweide.

Die Pflanze wird 30 - 50 cm hoch. Die Stängel tragen schmale, behaarte Blättchen mit Öldrüsen.

Auf trockenen und kalkhaltigen, lockeren Böden fühlt sich der Ysop am wohlsten. Er braucht sonnige Lagen. Von Juli bis September öffnen sich in den den Blattachseln blaue, weiße oder rosafarbene Lippenblüten. Ideale Plätze sind Steingarten, Kräuterspirale und Staudenbeet. Kompostgaben tun ihm gut. Der Schnitt der Triebe im Frühjahr, eine Hand breit über dem Boden, fördert den buschigen Wuchs. 

Laufend junge, frische Blätter pflücken oder frische Triebspitzen nehmen. Will man alles ernten, schneidet man die Pflanze vor der Blüte komplett ab. Trocknen ist nicht zu empfehlen, weil die Blätter an Aroma verlieren.

Der Geschmack erinnert an Salbei und Thymian, hat aber einen minzeartigen Unterton. Immer frisch und roh verwenden. Ysop würzt Salate, Suppen, Soßen, Fleisch und Quark. Als Tee schleimlösend bei Husten. Hilft gegen Asthma und Rheuma.

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