13. April 2011

Leonotis leonurus, evtl. ist es auch L.nepetifolia - Leonotis ou Queue-de-lion - Löwenohr

Der Löwenohr ist eine mehrjährige, bis ca. 2 m ( vereinzelt werden auch Höhen von 3m erreichen) hoher Strauch. Der Stengel ist kantig und weißflaumig behaart. Die Blätter sind rundlich, handförmig geteilt und ca. 6 cm lang. Die Oberseiten sind dunkelgrün und die Unterseite weißlich befilzt. Sie blüht von September bis November und bildet dabei schöne orangene, wollig behaarte Blüten aus.
Das Löwenohr kann gut aus Samen gezogen werden und liebt einen sonnigen Standort. Allerdings sollte er auch nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne stehen. Es bedarf keiner besonderen Pflege jedoch ist Staunässe zu vermeiden. 

Bei uns soll er in den Südgarten einziehen, der in gelb, orange, rot gehalten ist.
Die Samen habe ich dem öffentlichen Grün im Dorf entnommen.
gesät am 26.2.11
pikiert im März

8.4.11


Das Hauptverbreitungsgebiet ist Südafrika. Aber auch in Mexico und Kalifornien wird der Wilde Hanf angebaut. In Europa ist das Löwenohr als Zierpflanze anzutreffen.

Die Blätter und Blüten des Löwenohr enthalten Bitterstoffe, Diterpene, Cumarine und Harze.
Das Löwenohr wird medizinisch gegen Rheuma und Gicht verwendet. Ausserdem wird es in der Volksmedizin bei Menstruationsbeschwerden und als Abführmittel eingesetzt.

Die Hottentotten rauchen die klebrigen Blätter und die Blüten um sich zu berauschen. Auch in Mexico wird es als Marihuanaersatz verwendet.
Das Harz des Löwenohrs wird ähnlich wie Haschisch mit Tabak oder anderen Kräutern vermischt geraucht. Aber auch die Blätter und Blütenstände können für sich oder mit anderen Kräutern gemischt werden.

Die Zubereitung als Tee ist ebenso möglich.

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