13. April 2011

Levisticum officinale - livèche ou ache des montagnes - Liebstöckel, Maggikraut

Sein besonderer Geschmack und Geruch sorgte für den Beinamen Maggikraut, obwohl Liebstöckel mit der bekannten Suppenwürze nichts zu tun hat. Das aromatische Würzkraut kommt ursprünglich aus dem Iran, ist bei uns aber seit Jahrhunderten heimisch.

Unseres wächst im Linge-Kreis


28.4.11
Juni 2011

Juni 2011


Die stattliche, ausdauernde Staude braucht viel Platz und wird bis zu zwei Meter hoch. Die hohlen Stängel verzweigen sich im oberen Drittel stark und lassen die Pflanzen buschig erscheinen. Die Blätter sind gefiedert. Im Juli/August bilden sich Dolden aus kleinen grüngelben Einzelblüten.
Liebstöckel braucht nahrhaften, tiefgründigen und feuchten Boden, der etwas kalhaltig sein sollte. Er gedeiht sowohl in sonnigen wie in schattigen Lagen.
Da bereits ein Exsemplar den Bedarf deckt, lohnt sich die Aussaat kaum. Man kauft besser eine Jungpflanze. Im Frühjahr gut mit Kompost versorgen, während der Saison mehrfach düngen und regelmäßig gießen. Wo sich das Kraut wohl fühlt, wird es viele Jahre alt. Im Winter friert es oft zurück, treibt aber im Frühjahr neu durch.

Man erntet junge Blätter oder ganze Zweige. Liebstöckel eignet sich auch zum Trocknen und Einfrieren. Von älteren Pflanzen kann man die Wurzeln ausgraben und trocknen. Sie ergeben einene heilkräftigen Tee.

Junge Blätter genießt man frisch zu Salaten. Mitgekocht würzen sie Fleischgerichte, Eintöpfe und Hülsenfrüchte. Liebstöckel enthalt viele Mineralstoffe z.B. Kalium, Magnesium und Eisen. Tee aus der Wurzel regt die Verdaung an.

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