11. April 2011

Pimpinella anisum - anis - Anis

Das süßlich aromatische, einjährige Kraut mit dem typischen Duft ist verwandt mit Kümmel und Fenchel. Es blickt auf eine lange Tradition als Würz- und Heilmittel zurück. Ursprünglich stammt Anis aus dem östlichen Mittelmeergebiet und Vorderasien.

Anis liebt viel Wärme und Sonne, kommt aber auch noch mit halbschattigen Lagen zurecht. Der Boden sollte nicht zu Staunässe neigen und kalkhaltig sein. Am besten eignet sich sandige bis lehmige Erde.
Anis ist Dunkelkeimer und möchte nicht gedüngt werden.
Man erntet die Samenkörner September/Oktober. Dazu schneidet man die Pflanzen ab, wenn die Stängel gelb und Hauptdolen bräunlich färben und lässt sie kopfüber an einem luftigen Platz trocknen. Ausfallende Samen fängt man in einem ausgebreiteten Tuch auf. Schmackhaft sind auch frische junge Blätter.

Das süßliche Anisaroma verfeinert Backwaren und Desserts. Das frische Kraut würzt auch hervorragend pikante Gerichte. Als Tee entfaltet es wohltauf Magen und Darm. Deshalb ist Anis auch Bestandteil vieler Schnäpse und Aperitifs wie Pastis, Ouzo oder Raki.

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