18. April 2011

Ribes uva-crispa syn. Ribes grossularia « Mucurines » - Groseillier à maquereau - Stachelbeeren

Stachelbeere grün – Hochstamm
Sie steht im Gemüsegarten im Beerenbeet

sehr groß, hellgrün, vollsaftig, platzfest, leicht verkehrt eiförmig, aromatisch mit hoher Süße und geringer Säure
Pflückreife: Mitte Juli
Genussreife: Sofort

Sommer 201o


13.4.2011
  

4.6.11 - sie sind naschreif

Bei der Stachelbeere handelt es sich um einen Strauch, der nicht viel Sonne benötigt. Demzufolge wächst er auch eher in den nördlichen Gebieten Europas, aber auch in Nordafrika, Kleinasien, auf dem Himalaya und in China. In südlichen Gefilden findet man den Strauch jedoch vorwiegend in den kühleren Gebirgsregionen. 
Der Boden für die Stachelbeere kann etwas schwerer, muss aber gut durchlässig sein. Gerade im Frühjahr ist der Strauch dankbar, wenn dem Boden Mulch, Stallmist oder Kompost beigegeben und er damit ein wenig abgedeckt wird.
Stachelbeeren benötigen Kalium und sollten mit einem entsprechenden Dünger versorgt werden. Wer einen geordneten Wuchs vorzieht, muss den Strauch dazu erziehen. Dadurch kann ein fächerförmiger Wuchs oder der Wuchs zu einem hübschen Busch erfolgen. Auch zu Kordons und sogar zu Hecken können Stachelbeeren wachsen, wenn sie regelmäßig entsprechend beschnitten werden. 
 
Die Vermehrung der Stachelbeere ist durch Steckhölzer möglich. Dazu schneidet man im frühen Herbst ein 30 bis 40 Zentimeter langes Stück von einem ausgereiften Jungtrieb ab, versieht ihn mit einem geraden Schnitt an der Basis und mit einem Schrägschnitt über dem obersten Auge und steckt das Holz dann in die Erde. Im nächsten Herbst kann man die junge Stachelbeerpflanze ausgraben, die Augen und Triebe in den unteren 10 Zentimetern entfernen und nun die Pflanze ins Freiland setzen.

Die Früchte erntet man schon grün, wenn man daraus Kompott oder Marmelade zubereiten möchte. Spezielle Dessertsorten lässt man jedoch bis zur vollen Ausprägung und Reifung am Stachelbeer-Strauch. Stachelbeeren kann man roh verspeisen, wenn man saure Früchte mag. Ansonsten bieten sich die Stachelbeeren zur Herstellung von Marmelade, Kompott, Saft und Wein an.
Die Stachelbeere enthält viele Vitamine und Mineralien. Vor allem der Anteil an Silizium ist sehr hoch, wodurch die Beere das Bindegewebe festigen soll. Aber auch der Vitamin C Gehalt der Stachelbeere ist enorm: bereits 150 Gramm reife Stachelbeeren decken den kompletten Tagesbedarf eines Erwachsenen. 
 
Außerdem sagt man der Stachelbeere nach, sie sei haarwuchsfördernd, entwässernd, darmreinigend, stärkend für Knochen und Zähne und zusätzlich entgiftend. Darüber hinaus soll sie nicht nur die Haare kräftigen, sondern ebenso für die Fingernägel stärkend wirken.
Die Stachelbeere wird in der indischen Ayurveda-Medizin bei der sogenannten „Frühjahrskur" empfohlen, wo sie ihre volle Heilwirkung bei der Verdauung und beim Abbau der Blutfette entfalten kann.
 

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