12. April 2011

Salvia officinalis - Sauge officinalis - Küchensalbei

Der Küchensalbei verbindet ein dekoratives Äußeres mit starker Würz- und Heilkraft. Kein Wunder, dass ihn schon in der Antike Griechen und Römer liebten und er mit den ersten Mönchen über die Alpen kam. Intensive Züchtung ließ zahlreiche buntblättrige Varietäten entstehen, die sich im Zierbeet ebenso gut machen wie im Kochtopf.

Unserer wächst im Linge-Kreis

29.4.11
30.4.11


Der Küchensalbei wird 30 bis 70 cm hoch und bildet buschige Halbsträucher. Die immergrünen Blätter sind länglich, graugrün und behaart. Die blauvioletten Lippenblüten erscheinen von Juni bis August und sind eine gut besuchte Insektenweide.
Salbei schätzt warme, vollsonnige Lagen auf durchlässigen, trockenen am besten kalkhaltigen Böden.
Von April bis Mai pflanzen. Nur bei langer Trockenheit wässern, Staunässe unbedingt vermeiden. Ein Rückschnitt nach dem Winter fördert die Verzweigung.
Frische Blätter rund ums Jahr ernten. Zum Konservieren vor der Blüte schneiden und trocknen.

Das Aroma des Salbeis entfaltet sich am besten beim Mitkochen. Es passt zu vielen Fleisch- und Fischgerichten, Soßen und Kräuterbutter. Salbeitee wirkt antiseptisch, adstringierend und schweißhemmend. Er lindert Halsschmerzen.

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