22. April 2011

Saponaria ocymoides - Saponaire de Montpellier - Seifenkraut

Bei dem kleinen Seifenkraut handelt es sich um eine einheimische Wildpflanze. Sie ist bodendeckend und breitet sich daher flächendeckend aus. Mit ihren fünfblättrigen Blüten bietet sie in ihrer Blütezeit einen wunderschönen Anblick in freier Natur.In felsigen Gegenden oder nicht so dicht bewachsenen Wäldern fühlt sich dieses kleine Wildkraut besonders wohl. Deshalb ist es auch u. a. in den Gebirgen Spaniens, in Südfrankreich im Serannes-Gebirge, den Alpen und sogar auf Inseln wie Sardinien und Korsika zu finden. Aufgrund der natürlichen Gewohnheiten befindet sich das kleine Seifenkraut daher auch nur in den südlichen Gefilden Deutschlands.

Im Sanspareil-Garten ist es fast nicht zu bändigen. Es ist wintergrün und bietet zu jeder Jahreszeit einen schönen Anblick. Jetzt fängt es gerade an zu blühen.

21.4.2011
2.5.11

20.4.2011


Es ist der Gattung des Seifenkrautes (Saponaria) angehörig und gehört damit in die Familie der Nelkengewächse.

Das kleine Seifenkraut besitzt fünfblättrige Blüten, meistens in einem zarten Violett-/Rosé-Ton (blau zu purpur), welche von einem bis zu 40 cm langem, mit feinen Härchen versehenem Stängel getragen werden.
Besonders hübsch anzusehen ist das kleine Seifenkraut vorwiegend im Mai/Juni eines Jahres, wenn es seine volle Blütenpracht zeigt. Zu finden ist blühendes Seifenkraut allerdings je nach Standort bisweilen auch in der Zeit von April bis Oktober.
Natürlich wurde das kleine Seifenkraut schon vor vielen Jahren für den häuslichen Gebrauch kultiviert. Die eigentliche Wildpflanze, welche so zum Gartengewächs wurde, wird daher nunmehr zum Verschönern von Trockenmauern oder Steingärten eingesetzt.

Als Heilpflanze taugt allerdings nur das echte Seifenkraut (Saponaria officinalis).
Wegen ihres Saponingehalts wurde das S. officinalis auch für den Haushalt gebraucht. Es dienten Auszüge aus Rhizom und Wurzeln früher als Seifenersatz (Pflanzenname). Deshalb wurde die Pflanze auch in Europa noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts angebaut. In der Slowakei werden noch heute Wäschestücke mit angeschnittenen Rhizomstückchen „eingeseift“.

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