8. April 2011

Thymus vulgaris - thym commun ou thym cultivé,Thymian

Zu Hause ist er in Bergregionen der Mittelmeerländer sowie in Nord- und Westafrika. Seit Jahrtausenden schätzt man seine Würzkraft. In den Klostergärten wurde der Thymian auch wegen seiner Heilwirkung angebaut. Inzwischen existiert ein riesiges Sortiment unterschiedlicher Arten und Sorten.

6.4.11


Einige Arten warten mit Geschmacksrichtungen auf. Im Sanspareil-Garten sind das:

Thymus herba-barona - Thym - Kümmel-Thymian

13.4.2011


Thymus Hybride "Ginger" - Ingwer-Thymian

13.4.2011


Thymus vulgaris ssp. fragrantissiumus - Orangen-Thymian

20.4.11

20.4.11

Der kriechende Quendel, Thymus serpyllum - Feldthymian, wächst als anspruchsloser Bodendecker.

Hier wachsen bei uns zwei Sorten.

Thymus serpyllum Coccineus minor

21.4.11


Tymus serpyllum Serpolet rose

21.4.11



Die verholzenden Halbsträucher wachsen verzweigt und erreichen 20 - 40 cm Höhe. Die winzig kleinen, schmalen und festen Blättchen sind immergrün. Weiße oder rosa-violette Lippenblüten erscheinen von Mai bis September an den Triebspitzen.


Für gutes Gedeihen braucht Thymian mageren, steinigen, kalkhaltigen Boden sowie volle Sonne.


Man setzt Mitte Mai Jungpflanzen. Einige Arten lassen sich auch aus Samen ziehen, einfacher ist die Vermehrung durch Teilung oder über Stecklinge. Unserer samt sich sehr bereitwillig im ganzen Garten aus.
Im Frühjahr die Pflanzen zurückschneiden.
Das ganze Jahr über Blätter und weiche Triebspitzen ernten. Zum Trocknen ganze Zweige schneiden.


Thymian ergänzt mitgekocht pikant Lamm- und andere Fleischgerichte, Gemüse, Bratfisch, Suppen, Pizza und Hülsenfrüchte. 

Der Tee desinfiziert und wirkt schleimlösend bei hartnäckigem Husten. Thymian-Öl ist ein sehr gutes Mittel gegen Übelkeit.

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