1. Mai 2011

Coccinellidae - Coccinelle - Marienkäfer

Fleissige Helfer haben sich eingestellt,

30.4.11

die gerippte ist ein Marienkäfer in einem Larvenstadium


30.4.11 - Eier

30.4.11 - Larven
 Um diese zu vertilgen:

30.4.11

Zu Läusen habe ich in "Meiner-Schöner-Garten" -online gefunden:

Fast alle Blattlaus-Arten überwintern im Eistadium auf den Wirtspflanzen und vermehren sich nach dem Schlüpfen im Frühjahr zunächst ungeschlechtlich. Auf diese Weise entstehen binnen kurzer Zeit zahlreiche Nachkommen – es dauert in der Regel nur eine Woche, bis die Bildung einer neuen, geschlechtsreifen Generation abgeschlossen ist. Nach mehreren Generationen entstehen dann die ersten flugfähigen Nachkommen, die neue Pflanzen der gleichen Art besiedeln oder – wie im Fall der wirtswechselnden Schwarzen Bohnenlaus – erst zum Saisonende auf ihre Winterwirte Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus) und Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) übersiedeln. Die geflügelten Blattläuse können sich in der Regel nur geschlechtlich fortpflanzen.

Blattläuse sind nur wenige Millimeter groß und je nach Art grün, rotbraun oder schwarzbraun gefärbt. Sie leben entweder in großen Kolonien oder kleinen Gruppen auf ihren Wirtspflanzen, vorwiegend auf den jungen Blättern und weichen Triebspitzen. Dort stechen sie mit ihrem Saugrüssel die Pflanzenzellen an und saugen den zuckerhaltigen Pflanzensaft heraus. Einen großen Teil des Zuckersafts scheiden sie allerdings wieder aus, da sie vor allem den sehr geringen Eiweißanteil zum Leben brauchen. Der sogenannte Honigtau überzieht die Wirtspflanze mit einem klebrigen Belag und ist ein zuverlässiges Symptom für einen Schädlingsbefall. Auf älteren Ablagerungen siedeln sich oft sogenannte Rußtaupilze an. Sie schädigen die Pflanze zwar nicht unmittelbar, bilden aber einen unansehnlichen, schwarzfilzigen Schimmelrasen. Außerdem lockt der frische Honigtau Ameisen an – sie melken die Blattläuse regelrecht und verteidigen sie sogar gegen Marienkäfer und andere Fressfeinde. Ein weiteres Problem bei Blattlaus-Befall ist, dass die flugfähigen Blattläuse bei der Besiedlung neuer Pflanzen zur Ausbreitung von Virus-Erkrankungen im Garten beitragen, beispielsweise bei Obstbäumen oder Stauden.
 
Die beste Vorbeugung gegen Blattläuse ist, seinen Garten naturnah zu bewirtschaften und größere Ansammlungen gleichartiger Pflanzen zu vermeiden: Kombinieren Sie beispielsweise Ihre Rosen mit unterschiedlichen Stauden und legen Sie Ihren Gemüsegarten als Mischkultur an. Vermeiden Sie grundsätzlich eine Überdüngung mit Stickstoff, denn vom gehaltvollen Pflanzensaft profitieren auch die Blattläuse. Sorgen Sie außerdem dafür, dass die natürlichen Feinde der Blattläuse wie Florfliegen, Marienkäfer, Schlupfwespen, Schwebfliegen und andere
Nützlinge in Ihrem Garten genügend Nistmöglichkeiten finden, indem Sie beispielsweise Totholzhecken anlegen sowie Florfliegenkästen oder ein Insektenhotel installieren. Wenn sich die Blattlausjäger in Ihrem Garten wohlfühlen, ebbt der Blattlausbefall nach einer ersten Invasion im späten Frühling oder Frühsommer meist spürbar ab. Grund: Wegen des guten Nahrungsangebots vermehren sich auch die Nützlinge stark. Es stellt sich im Lauf des Sommers ein Gleichgewicht ein, mit dem man als Hobbygärtner gut leben kann.

Um Blattläuse von Obstbäumen fernzuhalten, wird häufig empfohlen, die Baumscheibe mit Kapuzinerkresse zu bepflanzen, die die Insekten von den Bäumen weglocken soll. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Es handelt sich nämlich um zwei unterschiedliche Blattlausarten, die ihre Wirtspflanzen nicht wechseln.

Wenn einzelne Pflanzen von Blattläusen befallen sind, reicht es oft schon, die Insekten mit einem scharfen Wasserstrahl zu entfernen. Flugunfähige Blattläuse sind relativ unbeweglich und können selbst Distanzen von 20 bis 30 Zentimetern am Boden kaum überwinden. Die Chance, dass sie die Pflanzen erneut befallen, ist daher äußerst gering. Sind die Triebspitzen bereits stark geschädigt, sollten Sie diese mitsamt den Blattläusen abschneiden und entsorgen.




Kommentare:

Angelina hat gesagt…

Ich bin auch sehr froh sie im Garten zu entdecken... da braucht man keine Chemiekeule.
LG

Käfer im Mai hat gesagt…

Schau den Wolken nach und du wirst sehen,
alles wird einmal ebenso wie sie vergehen...

Servus, so long, liebe Grüße
und ganz viel Sonnenschein
Kvelli