7. Mai 2011

Lychnis coronara "Alba"- Coquelourde des jardins - Kronen-Lichtnelke, Vexiernelke

Die Kronen-Lichtnelke kommt von Südost-Europa und Kleinasien bis nach Turkestan und zum Himalaya vor. Die Art wächst an Hängen, in Gebüschen und in lichten Wäldern. Sie verwildert stellenweise aus Kultur.

Die Vexiernelke ist eine absolut anspruchslose Staude auch für trockenste, heißeste, sonnigste Stellen. Kommt aber auch im Halbschatten ,z.B. im trockenen Baumschatten, gut klar.
Schneidet man verblühte Blüten zwischenzeitlich heraus, verlängert das die Blütezeit der Kronlichtnelken, die zwar für eine Staude sowieso lange blüht, nochmal deutlich. Die Stauden treiben dann nochmal Blüten nach. Wenn die Blüte beendet ist, kann man die Blütenstiele unten abschneiden, so dass dann nur noch Blattpolster stehenbleiben. Die Kronlichtnelken werden etwa 60-80 cm hoch.

Die Vexiernelke gehört zu den eher kurzlebigen Stauden, vermehrt sich aber reichlich durch Selbstaussaat. Samengewinnung: Wenn die Blütenblätter abgefallen sind und einige Zeit vergangen ist, sieht der Samenstand aus wie ein kleiner Becher, der oben ein kreisrundes Loch hat. In diesem befinden sich die kleinen schwarzen Samen, die dem Mohn ziemlich ähnlich sehen. Wenn das Loch offen ist, kann man den Blütenstand einfach ein wenig zur Seite über ein Gefäß neigen und die Samen hineinfallen lassen. Soll eine weitere Selbstaussaat unterbunden werden, dann sollte man sich bemühen, die Samenstände säuberlich abzuschneiden, ohne etwas zu verschütten.
Aussaat sofort oder später im Beet, ganz nach Belieben. Samen einfach fallen lassen oder dünn abdecken reicht. Vexiernelken blühen erst zwei Jahre nach der Anzucht. Im ersten Jahr bilden sie nur Blattpolster.

Im Sanspareil-Garten wächst sie weißblühend und rotblühend.



13.5.11


6.5.11

Die rote Sorte wird unseren Garten nach der Blüte wieder verlassen. Die Farbe wirkt für meinen Geschmack zu grell.

6.5.11 - im Lingekreis

6.5.11

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