29. Oktober 2011

Wir bauen das Sanspareil-Dorf


Wir verfügen nur über ein Stadtgrundstück mit insgesamt 478 qm. Davon die Hausfläche und den Parkplatz abgezogen verbleiben 330 qm Gartenland. Nachdem wir vorher über sehr viel Land verfügt haben, das uns überfordert hat, ist die jetzige Grundstücksgröße bewußt so gewählt.

In diesem kleinen Garten gibt es einen ausreichend großen Gemüsegarten mit Hochbeeten  und einem "Acker" und viele Obst- und Beerengehölze wie:
1 Olive, 3 Apfelbäume, 1 Zwetschgenbaum, 1 Zitronenbäumchen, 3 Kiwi, 1 Passiflora, 1 Wein, je eine Goji-, rote Johannis-, schwarze Johannis-, Stachel-, Aronia-, Heidelbeere, 1 Cranberry. 1 Brasilianische Guave, 1 Granatapfel, 1 Erdbeerbaum und Physalis edulis, 1 Hopfenpflanze. Weitere werden noch folgen.

Und nun zum Dorf - wir haben noch 4 kleinere bis größere 'Gebäude' und eine Rosenlaube in unserem Garten gebaut:


Der große Holzschuppen mit Küchenschrank


links der Sommer-Küchen-Schrank, in der Mitte das Holzlager mit 2 Ster Holz und rechts ist der große Grill untergebracht





mit Dachrinne und Wasserfass ausgestattet bringt der Schuppen uns auch wieder Wasservorrat


Der Gartengeräteschuppen

Platz für Rechen, Spaten und co.

Der kleine Holzschuppen mit Gartenschrank
hier lagern auch 2 Ster Holz



neben dem Schuppen zwei Wasserfässer mit je 300 l Fassungsvermögen. Sie sind am Dachschlauch angeschlossen. Sind die Wasserfässer voll fließt das Wasser in die unterirdische Zisterne, die 6.000 l aufnehmen kann.


um die Wasserfässer haben wir ein Netz drapiert

der Jasmin verdeckt die Fässer von unten aus wachsend

Die Clematis Montana überwuchert von oben aus


Das Anzuchthäuschen im Gartenarbeitsplatz

im Anzuchthäuschen stehen Plastikboxen mit Deckeln. Im Januar/Februar ist es so schon warm genug für Tomaten und co.



An Sanspareil-Dorfplätzen gibt es noch

die Rosenlaube


da erst ein Jahr alt, sind die Rosen noch klein


die große Holzterrasse



den Olivenkreis

Der Olivenbaum hat eine besondere Ausstrahlung. Hier genießen wir im Herbst und Frühling gerne die Sonne

die kleine Kiesterrasse

diese Terrasse liegt nach Osten


und diverse Wege und Pfade

der kleine Pfad zur Wäschespinne
durch den Südgarten
Dem Meditationsweg wächst ein Dach, gebildet von Bobby James und Pauls Himalayan Musk. Das Pampasgras im Hintergrund wird den Abschluss auch noch ausfüllen. Am anderen Ende krönt die Rose Penelope den Abschluss.

der Pfad durch den Ostgarten
und diverse Arbeitswege



28. Oktober 2011

Physalis edulis - Coqueret du Perou - Andenbeere

Die Andenbeere wird auch als Kap-Stachelbeere, Jerusalemkirsche  bezeichnet. Man bekommt sie oft ins Restaurants als Verzierung auf dem Teller. 


Die Pflanze wird möglichst warm kultiviert - wie eine Tomate! Oft wird sie wie eine Obstpyramide gestützt.
Spät im Sommer erscheinen die wohlschmeckenden, orange-farbenen Früchte, die in einem filigranen Lampion stecken. Wenn dieser gelb wird, sind die Früchte reif. Man kann auch warten bis die Früchte abfallen, dann sind sie optimal reif. (Juli bis Oktober/November)


Frost mag sie nicht. Bei leichtem Frost erfrieren nur die Blätter. Als Winterschutz den Fuß anhäufeln und bei stärkerem Frost mit einer Vlieshaube schützen. Sie kann - nachdem die Früchte gereift sind, stark zurückgeschnitten werden. Im Frühjahr treibt sie dann wieder aus.

In kälteren Gegenden kann man im August die Büsche in Töpfe setzen, die im Freien bleiben, bis Fröste eintreten, und dann im Zimmer an ein sonniges Fenster gestellt, die Früchte zur Reife bringen. An hellem und nicht zu kühlem Orte überwintert, pflanzt man sie im anderen Jahr, gut zurückgeschnitten, wieder aus und erzielt dann wieder eine reiche Ernte.

Der Geschmack ähnelt dem der Stachelbeere mit einem Schuss Kiwi- und Ananasaroma. Sehr delikat, frisch und als Kompott zubereitet. Man kann sie auch an passendem Orte bis zu Weihnachten aufheben, um welche Zeit sie als seltener Nachtisch gelten.

Gesät habe ich sie im Februar 2011. 

Oktober 2011

Oktober 2011


Oktober 2011

Oktober 2011

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Physalis Francheti, die Lampionpflanze, ist eine aus Japan eingeführte Zierform, der vorigen verwandten Art. Sie wächst vielfach in deutschen Gärten und erfreut mit ihren roten Lampions als Trockengesteck.

27. Oktober 2011

Pennesetum alopecuroides "Hameln" - Herbe aux écouvillons - kleines Lampenputzergras

Kompakte, früh- und reichblühende Auslese mit rotbraunen Blütenwalzen.

Das kleine Lampenputzergras gedeiht am liebsten bei voller Sonne in durchlässigem, aber eher nährstoffreichem Boden. Bis zur Blüte ist das Erscheinungsbild eher unscheinbar. Aber bereits Ende Juli, Anfang August beginnt es zu blühen. Die Blüten verändern sich von zartrose, gelbbraun bis rotbraun.


Im Sanspareil-Garten wächst es an der Ostterrasse.

Oktober 2011

26. Oktober 2011

Sedum makinoi "Ogon" - Orpin - Mauerpfeffer

Im hiesigen Gartencenter "Jardiland" werden derzeit verschiedene Pflanzen angeboten, die eine ähnliche Wirkung wie Moos haben, aber in voller Sonne wachsen.

Ich habe mir das Sedum Makinoi ausgesucht. Ich habe gelesen, es sei dürreresistent. 8 bis 12  cm hoch und 50 cm breit soll es werden. Es wird auf der Sonnenseite des Plattenweges zur Rosenlaube wachsen. Auf der Halbschattenseite wächst Soleirolia soleirolii. Dieses gedeiht an vielen Stellen im Sanspareilgarten und ist hier winterhart und immergrün.





25. Oktober 2011

Sedum spathulifolium "Capeblanco"

Ein Neuzugang im Sanspareil-Garten. Das kleine graue Sedum soll einen Teppich um Trittplatten im Olivenkreis bilden. Ich habe dazu viele kleine Röschen einfach an Ort und Stelle gesetzt. Bisher hatte ich die Stecklinge immer in Töpfchen vorgezogen. Ich bin gespannt ob die Vermehrung so auch gelingt.

Es soll ca. 10 cm hoch und 60 cm breit wachsen extrem anpassungsfähig sein,  gelb blühen und durchlässigen Boden in Sonne oder Halbschatten mögen.


24. Oktober 2011

Delosperma cooperi - Pourpier vivace carmin - rote Mittagsblume

Es gibt nicht viele Stauden aus Südafrika, die bei uns winterhart sind. Dazu gehört die purpur-karminrot blühende Mittagsblume - ein Muss für jeden Fan von Freiland-Sukkulenten. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kultur ist ein sehr durchlässiger, mineralischer Boden, sowie Schutz vor Winternässe (z.B. Kultur unter einem Dachvorsprung). Die Blätter sind enorm dickfleischig, sie speichern große Mengen Wasser. Damit übersteht die Pflanze sogar die trockensten Sommer, ohne, dass sie auch nur einmal gegossen werden müsste. Je sonniger und heisser man den Standort im Garten wählt, desto intensiver wird die Mittagsblume blühen !

Ich habe sie vermehrt und unter die Beerenbäumchen gepflanzt. Sie sollen den Boden bedecken. Das erste blüht schon.

Oktober 2011

20. Oktober 2011

Vorräte 2011

Zum ersten Mal haben wir Tomtansoßen, Piperaden und Tomatensuppe in Gläsern konserviert.

September 2011
Natürlich haben wir das köstliche baskische Gericht auch ausgiebig gleich frisch genossen:

Piperade

Riesenexemplare

Einen Teil Möhren haben wir eingefroren, der Rest bleibt im Hochbeet zum Frischverzehr. Die Möhren hatten wir mit mittels selbstgemachten Saatband ausgesät. Es hat prima funktioniert und ich denke die Möhren konnten auch deshalb so groß werden, weil sie genügend Platz hatten.

Die Zwiebeln wurden getrocknet, gesäubert und eingelagert:

August 2011



rote Zwiebel
 
gelbe Zwiebel

Bohnen und Petersilienwurzeln wurden eingefroren:

Juli 2011


Juli 2011
Unseren Kartoffelertrag von 75 kg haben wir leider schon fast aufgegessen. Wir sind Kartoffel-Liebhaber.

Gewürze haben wir auch getrocknet:

2011
 Amaranth für das Müsli:

Amaranthus cruentus x powellii


2011

 Dill- und Fenchelsamen zum Brotbacken wurden geerntet:

Fenchelsamen

Dillsamen


Und für das nächste Gartenjahr sammle ich fleißig Samen:





19. Oktober 2011

Miscanthus sinensis "Gracillimus" - Eulaliagras

Das Eulaliagras ist schon seit Jahrzehnten bei uns verbreitet. Es ist eine alte Sorte.  Im Sanspareilgarten blüht sie zuverlässig.

Sie besticht durch ihre feinen, elegant überhängenden Blätter, die sich im Herbst bronze verfärben und durch ihre feinen, leicht roséfarbenen Blüten. Im ersten Jahr ist sie ca. 150 cm hoch.

Oktober 2011

Oktober 2011

18. Oktober 2011

Cortaderia selloana - Herbe des pampas - Pampasgras

Das Amerikanische Pampasgras kommt in Südamerika in Brasilien, in Uruguay und von Chile bis Mittel-Argentinien in der Pampa auf Sand- und Schwemmböden vor. Es ist seit spätestens 1843 in Kultur.

Im Sanspareil-Garten bildet es den Abschluß des Meditationsweges nach Westen hin. Es kommt mit Trockenheit prima zurecht, wenn es ab und zu richtig üppig Wasser bekommt.
Ich freue mich riesig, dass es schon im zweiten Jahr blüht. Der größte Blütenstängel hat die Höhe der Pergola erreicht, also 250 cm.

Wichtig ist auch, dass man es in Deutschland vor dem Winter zusammenbindet, damit das Herz nicht fault. Im Frühjahr, vor dem Austrieb alles abschneiden in einer Höhe von 20 - 30 cm.
Frühsommer  2011
Oktober 2011
 
Oktober 2011
 
Oktober 2011