28. Oktober 2011

Physalis edulis - Coqueret du Perou - Andenbeere

Die Andenbeere wird auch als Kap-Stachelbeere, Jerusalemkirsche  bezeichnet. Man bekommt sie oft ins Restaurants als Verzierung auf dem Teller. 


Die Pflanze wird möglichst warm kultiviert - wie eine Tomate! Oft wird sie wie eine Obstpyramide gestützt.
Spät im Sommer erscheinen die wohlschmeckenden, orange-farbenen Früchte, die in einem filigranen Lampion stecken. Wenn dieser gelb wird, sind die Früchte reif. Man kann auch warten bis die Früchte abfallen, dann sind sie optimal reif. (Juli bis Oktober/November)


Frost mag sie nicht. Bei leichtem Frost erfrieren nur die Blätter. Als Winterschutz den Fuß anhäufeln und bei stärkerem Frost mit einer Vlieshaube schützen. Sie kann - nachdem die Früchte gereift sind, stark zurückgeschnitten werden. Im Frühjahr treibt sie dann wieder aus.

In kälteren Gegenden kann man im August die Büsche in Töpfe setzen, die im Freien bleiben, bis Fröste eintreten, und dann im Zimmer an ein sonniges Fenster gestellt, die Früchte zur Reife bringen. An hellem und nicht zu kühlem Orte überwintert, pflanzt man sie im anderen Jahr, gut zurückgeschnitten, wieder aus und erzielt dann wieder eine reiche Ernte.

Der Geschmack ähnelt dem der Stachelbeere mit einem Schuss Kiwi- und Ananasaroma. Sehr delikat, frisch und als Kompott zubereitet. Man kann sie auch an passendem Orte bis zu Weihnachten aufheben, um welche Zeit sie als seltener Nachtisch gelten.

Gesät habe ich sie im Februar 2011. 

Oktober 2011

Oktober 2011


Oktober 2011

Oktober 2011

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Physalis Francheti, die Lampionpflanze, ist eine aus Japan eingeführte Zierform, der vorigen verwandten Art. Sie wächst vielfach in deutschen Gärten und erfreut mit ihren roten Lampions als Trockengesteck.

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