7. November 2011

Crocus tommasinianus - Crocus de Naples - Elfenkrokus

Die Krokusblüte im Schloßgarten von Husum vor Augen, wollte ich ein ähnliches kleines Bild im Sanspareil-Garten haben.

Die dort blühende Art Crocus neapolitanus gibt es anscheinend nicht zu kaufen. Ich wurde jedenfalls nicht fündig.

Ein ähnliches Bild macht Crocus Tommasinianus, finde ich. Ich habe drei Sorten gepflanzt.


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Crocus Tommasinianus "Albus"


Crocus Tommasinianus


Crocus Tommasinianus "Ruby Giant"


Der Elfen-Krokus ist eine der am frühesten blühenden Krokus-Arten. Er breitet sich durch starke Selbstaussaat schnell massenhaft aus und eignet sich daher besonders gut zum Verwildern. Dauer bis zur Verwilderung: Bis sich ein flächendeckender Teppich entwickelt hat, dauerte es bei uns etwa 3-4 Jahre.
Um ihn auch in entfernten Ecken im Garten schneller anzusiedeln, kann man ihn auch einfach durch Teilung am besten sofort nach der Blüte vermehren.

Wikipedia erklärt zum Husum-Krokus:
  • C. purpureus (C. napolitanus, Neapel-Safran): Blüten mittelgroß, violett, meist schwach geadert, Griffel die Staubblätter meist überragend, Pollen regulär, n=y=4, 2n=8, diploid, regulär aber variabel (C-Bänderung etc.)
Diese Sippe gelangte aus Neapel zu Clusius nach Wien, wo sie als Zierpflanze Verbreitung fand und in Niederösterreich verwilderte und sich einbürgerte. Clusius nannte sie Crocus purpureus grandiflorus (großblütig im Verhältnis zum heimischen C. albiflorus und den damals kultivierten C. biflorus' und C. flavus). Der erste binäre Name für die Clusius-Pflanzen ist C. purpureus, doch wurden die Namen von Weston unberechtigter Weise als nicht regelkonform angesehen und der spätere, sich ebenfalls auf die Pflanzen aus Neapel von Clusius beziehende Name C. napolitanus als gültig erkannt. Da mittlerweile sämtliche anderen Weston-Namen anerkannt sind gibt es keine Gründe, an der Regelkonformität von C. purpureus zu zweifeln. Die einzige Möglichkeit C. napolitanus zum gültigen Namen zu erklären wäre eine Konservierung durch die Nomenklaturkommission – das wäre auch bei C. scepusiensis sinnvoll. Als Gartensorte möglicherweise hierher gehörend 'Ruby Giant’ (im Handel als C. tommasinianus, was sie keinesfalls ist).
Habitat: Wiesen und lichte Wälder (Hainbuche, Hopfenbuche, Eiche)
Areal: südliches und östliches italienisches Binnenland südlich der Po-Ebene und Teile der Balkanhalbinsel (bisher nachgewiesen vom Velebit ostwärts bis zu den Plitwitzer Seen und nördlich bis Karlovac); Eingebürgert in Niederösterreich. Auf einem anderen Verbreitungsweg gelangte Crocus napolitanus nach Norddeutschland, unter anderem nach Husum.

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